Geben Sie ein – wählen Sie den Tarif – fordern Sie das Angebot online an…… Kredite, Erträge aus unverbrieften Derivaten). Zinssatz (Annuität), der sich aus seinem Zinsanteil und einem Tilgungsanteil zusammensetzt.
Kapitalertragsteuer auf Zinsen von Familienkrediten
Nehme ich ( „Kreditnehmer“) bei einem Angehörigen (Kreditgeber) ein Kredit auf und bezahle ihm Zinsen dafür, sind sie der Einkommenssteuer unterworfen. Muss ich als Kreditnehmer die Verrechnungssteuer von den wie eine Hausbank bezahlten Zinsen zurückhalten und bezahlen? Darf man auf beides verzichtet werden und ist es ausreichend, wenn der Kreditgeber in seiner Einkommenssteuererklärung oder seinem Jahreseinkommensausgleich nur die für das Verwandtschaftskredit erhaltenen Zinsen als Kapitaleinkünfte anführt?
Denn eine natürliche Person zählt nicht zum Konzern derjenigen, die die Abgeltungsteuer nach 43 ff EStG zurückhalten und zahlen. Deshalb muss der Begünstigte dies in der Einkommensteuererklärung ausweisen. Linie 16 des Anhangs KAP 2013: Die Zinsen aus einem privaten Kredit entsprechen den Erträgen aus dem Anlagevermögen. Diese unterliegen daher als Zinserträge der Einkommenssteuer (falls erforderlich, siehe Anhang KAP zur Steuererklärung).
Sicherlich muss niemand Quellensteuer zahlen. Nach § 32 d Abs. 2 Nr. 1 a StG werden Zinsen nicht mit dem Quellensteuersatz des Empfängers, sondern mit seinem individuellen Hebesatz versteuert und er hat keinen Steuerfreibetrag auf sein Einkommen. Der Kreditgeber hat die Zinserträge mit seiner Einkommenssteuererklärung zu deklarieren.
Verzinsung von Aktionärsdarlehen – Buchholzfachinformationsdienst-gmbH
TatsachenIm Rechtsstreit hatten eine Steuerzahlerin und ihr (später verstorbener) Mann eine Immobilie an eine Körperschaft verkauft, an der sie nicht direkt beteiligt waren ( „Enkelgesellschaft“), und die Kaufpreisklage in ein zinstragendes Kreditgeschäft verwandelt. Die Tochtergesellschaft befand sich zu 94% im Besitz einer anderen Körperschaft (Muttergesellschaft), an der der Steuerzahler 10,86% des Aktienkapitals und später 22,80% des Aktienkapitals hatte.
Entscheidung Die Regel, nach der Zinsen auf Kredite eines direkt haltenden Aktionärs von mind. 10 v. H. nicht der Quellensteuer unterworfen werden, gilt nicht für Kredite eines indirekten Aktionärs. Eine gesetzgeberische Aufsicht ist insofern ausgenommen, als die indirekte Teilnahme hier nicht ausdrücklich erwähnt wird, sondern bereits in der selben Regel (zu einem anderen Falldesign).
Dementsprechend muss der Aktionär der Konzernmutter als Kreditgeber eine nahe stehende Persönlichkeit in Bezug auf die Tochtergesellschaft als Kreditnehmer sein. Die dafür notwendige Nähe und Abhängigkeit ist in jedem Fall gegeben, wenn der Kreditgeber als Kreditgeber der Kapitaleinkünfte eine Mitwirkung an der Konzernmutter hält, die es ihm erlaubt, seinen Wunsch in der Hauptversammlung der Gesellschaft geltend zu machen.
Darüber hinaus muss die Konzernmutter einen Anteil von mind. 10 Prozent der Anteile an der Tochtergesellschaft halten. Weil der Steuerzahler jedoch im Jahr der Streitigkeit nicht über die Stimmenmehrheit in der Hauptversammlung der Konzernmuttergesellschaft verfügt und keine andere „de facto“-Kontrolle feststellbar ist, war er in Bezug auf die Tochtergesellschaft keine nahe stehende Personen.