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Online Kredit mit Schufa

Die SCHUFA stellt im Rahmen Ihres Online-Kreditantrags einen Antrag auf „Kreditbedingungen“. Schufafreie Kredite, Ratenkredit, Barkredit ohne Schufa, Kredit ohne Schufaauskunft. Das ist die SCHUFA? Man trifft immer die Schufa. Wir zeigen Ihnen, wie das funktioniert und was zu tun ist, wenn der Kredit abgelehnt wird!

Online-Kredit ohne Schufa-Erfahrung

Reicht die Kreditwürdigkeit eines Kredits nicht aus, beginnen viele Konsumenten in hektischer Weise nach Alternativprodukten zu blicken. Es werden Darlehen zugesagt, die ganz ohne Kreditwürdigkeit und auch ohne Bürge durchzukommen sind. Mit arbeitslosen und zahlungsunfähigen Darlehen. Welche Erlebnisse haben verschiedene Konsumenten mit einem Online-Kredit ohne Schufa?

Wenn man sich auf den entsprechenden Internet-Seiten umsieht, sieht man an diesen, dass es tatsächlich sehr einfach ist, einen Online-Kredit ohne Schufa abzuschließen. Aber wenn man dann einmal die Konsumenten nach ihrem Online-Kredit ohne Schufa-Erfahrung befragt, dann wird dieser Druck recht rasch wiedergutgemacht. Ein Kreditantrag ist jederzeit möglich.

Tests unabhängiger Institute haben gezeigt, dass nur etwa 5% dieser Anwendungen zu einem Darlehen ausreichen. Der Rest der Konsumenten wird abgelehnt. Weil diese Darlehen in der Regelfall über Intermediäre vergeben werden, ist eine Vermittlungsprovision zu zahlen, die in jedem Falle zu zahlen ist. Es spielt keine Rolle, ob ein Darlehen gewährt wird oder nicht.

Der Konsument hat also gar kein Recht auf mehr. Das heißt für Kreditnehmer, dass solche Offerten immer sehr kritisch zu bewerten sind. Nicht umsonst lehnen Kreditinstitute einen Darlehensantrag ab. Weshalb sollte dann ein anderer Finanzier diese Gefährdung nicht erkennen und trotz allem einem Darlehen zugestimmt werden?

Derjenige, der in einer solchen Konstellation mit einem klaren Kopf bei der Suche nach einem Kredit geht, wird manchmal auch einen solchen vorfinden. Es sollte jedoch immer darauf zu achten sein, dass dies nach Möglichkeit nicht über einen Intermediär geschieht, sondern dass man selbst mit den Darlehensgebern in Verbindung tritt.

Die Bewertung der Kreditwürdigkeit durch die Kreditinstitute

Kreditwürdigkeitsprüfungen bestimmen de facto, ob eine Bank einen Antrag akzeptiert oder nicht. Die top secret „Ratings“ von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften wie der SCHUFA umfassen nicht nur Angaben über früheres vertragliches Verhalten, sondern manchmal auch über das Lebensumfeld und die Tätigkeiten in gesellschaftlichen Netzen. Das Rating von Rating-Organisationen ist einem großen Teil der Grundgesamtheit aus gemeinsamen GrÃ?nden bekannt: Unternehmen wie Standard & Poor´s1 evaluieren die BonitÃ?t von Bundesstaaten und börsenen GroÃ?unternehmen.

Staatsschuldverschreibungen sind aus dem Blickwinkel des Inhabers nichts anderes als ein Darlehen an den öffentlichen Sektor. Um (!) Kreditentscheide fällen zu können, ist es notwendig, sich über das Ausfallrisiko eines potentiellen Kreditnehmers so genau wie möglich zu informieren. Gleichzeitig verlangt die Ausübung des Kreditgeschäftes nach standardisierten und kostengünstigen sowie weitgehenden und weitreichenden Erkenntnissen.

Darin werden Kreditagenturen mit Kreditinstituten in Gestalt von Scores versorgt. Wenn ein Konsument einen Wert von 100% hat, ist das Ausfallrisiko Null. Bei den meisten Kreditinstituten wird ein Grenzwert festgesetzt, unterhalb dessen die Vergabe von Krediten ausgelassen wird. Auch für Scores innerhalb der Akzeptanzkriterien können verschiedene Risikoaufschläge festgesetzt werden. Die Punktwerte beruhen auf Erfahrungswerten.

Dies betrifft nicht nur die Kreditwürdigkeit, sondern auch die medizinische oder meteorologische Bewertung. Aufgabe bei der Erarbeitung eines Score-Wertes ist es, mit mathematischen und statistischen Verfahren eine sinnvolle Beziehung zwischen den für eine Personen verfügbaren Informationen und der Wahrscheinlichkeit des Versagens aufzubauen. Einfach ausgedrückt, könnte ein Kredit-Score wie folgt aufgebaut werden:

In den letzten sechs Monate haben 000 Menschen, die ihre Leistungsbilanz gegenüber dem Tag X mehr als einmal geändert haben und gleichzeitig wenigstens zwei ausstehende Darlehen bedient haben, in den Folgemonaten des Tages X zwölf einen Zahlungsverzug von 8 vH haben. Tatsächlich spielt die Vergleichsgruppe eine wichtige Rolle: Die Zuordnung der Konsumenten zu einer grösseren Verbrauchergruppe erfolgt aufgrund ihrer Eigenschaften (Anzahl der laufenden und früheren Darlehen, Zahl der bestehenden Kunden, Zahl der Zahlungsausfälle usw.) und ihrer Ausfallswahrscheinlichkeit.

Kreditbüros wie die SCHUFA ermitteln täglich aktuelle Scores und tragen neuen Eingangsdaten mitberücksichtigt. Der SCHUFA erklärt, dass sie auf ihre Scoring-Modelle logistische Regressionsmethoden, auch Logit-Modelle genannt, anwendet. Mit welchen Angaben wird das Ergebnis bewertet? Nicht nur die in Wiesbaden ansässige SCHUFA (Schutzgemeinschaft für generelle Kreditsicherung) ist die einzigste Kreditagentur in Deutschland, sondern mit weitem die bedeutendste für das Kredithandelsgeschäft.

Der Anspruch der SCHUFA Gruppe AG auf sich selbst: In unserer führenden Kreditagentur haben wir eine einzigartige Datenbank mit bonitätsrelevanten Angaben zu 66,3 Millionen Menschen und 4,3 Millionen Firmen. Die Kreditanstalt verschweigt die exakte Zusammenstellung ihrer Score-Werte (weitere Details zum BGH-Urteil finden Sie unten). Die von der SCHUFA für Verbraucher berechneten Score-Werte beruhen auf Ihren bei der SCHUFA hinterlegten personenbezogenen Angaben, die Sie in Ihren SCHUFA-Informationen wiederfinden.

Gespeichert werden z.B. die Zahl und Weise der Kreditgeschäfte, eventuelle Zahlungsverzögerungen oder Hinweise darauf, wie lange Sie bereits Erfahrung mit Kredittransaktionen haben. Allerdings unterliegen Auskünfte über Beschäftigung, Erwerbseinkommen, finanzielle Verhältnisse und persönliche Gegebenheiten wie Staatsangehörigkeit nicht dem Bewertungsverfahren. Laut Kreditauskunftei verwendet sie zu diesem Zweck auch keine Abrechnungsdaten aus den Social Networks.

Laut einem NDR-Bericht3 hatte die SCHUFA 2012 die Aufnahme solcher Angaben untersucht, lehnte diese jedoch ab, nicht zuletzt wegen des großen Medienechos. Die Einholung von Selbstinformationen hat auch keinen Einfluss auf die Score-Werte. Es handelt sich also nicht zuletzt um eine automatisch wiederaufrufbare Variante der SCHUFA-Informationen, die sich automatisch mit anderen Erkenntnissen kombinieren lässt.

In der Kreditwirtschaft kommt der Automation eine große Bedeutung zu: Viele Hausbanken überprüfen unmittelbar nach dem Einreichen eines Antrags in Realzeit, ob der interessierte Partner die Anforderungen an ein Darlehen überhaupt erfüllen kann. Diese Anforderungen sind die Grundlage für „immediate online commitments“, die von immer mehr Kreditinstituten zur Werbung genutzt werden. In diesem Zusammenhang macht die SCHUFA jedoch von ihrem Betriebsgeheimnis Gebrauch und wurde in dieser Stellungnahme 2014 durch den BGH bekräftigt.

Dazu gehören auch die Score-Werte. Der SCHUFA ist es sehr wichtig, dass de jure die Kreditentscheide ihrer Geschäftspartner nicht entscheidend sind. Neben den Angaben zur SCHUFA werden weitere Angaben in die Unternehmensentscheidung einbezogen. Dazu gehören bei der Gewährung eines Bankkredits z.B. Angaben über Ertrag, Beschäftigung oder finanzielle Situation. Tatsächlich korrespondiert dies mit der aktuellen Praktik im Kreditgeschäft: Ein ausreichendes SCHUFA-Ergebnis ist eine erforderliche, aber nicht ausreichende Voraussetzung für die Gewährung eines Kredits.

Bei den meisten direkten Bankinstituten wird eine manuellen Überprüfung des Kreditantrages (der im Zweifelsfall darin bestehen muss, sich die eingereichten Beweise anzusehen) erst nach dem Abrufen der Kreditwürdigkeit begonnen. Insoweit befindet die SCHUFA nicht formell über den Abschluss des Vertrages. Die meisten Kreditinstitute wären nicht in der Lage, allein eine vergleichbare Datenbank zu errichten. Allerdings können Kreditinstitute SCHUFA-Informationen mit eigenen Angaben unterbringen.

Dies gilt vor allem im Hinblick auf bestehende Kunden, für die die kontoführenden Kreditinstitute über Ertrags- und Vermögensinformationen verfügt. „Die SCHUFA-Punkte gibt es nicht. Das Kreditbüro ermittelt für verschiedene Geschäftspartner verschiedene Score-Werte. Diese werden in unterschiedlichen Varianten für Kreditinstitute, Sparbanken, Spezialkreditinstitute und Autobanken errechnet. Die Basisnote wird den Konsumenten seit mehreren Jahren zur Verfuegung gestellt, ist aber fuer die Weitergabe an die Vertragsparteien nicht von Bedeutung.

Im relevanten Internetforum steigt die Nachfrage nach der Sinnhaftigkeit von bestimmten Score-Werten. Die SCHUFA selbst informiert, dass die Vertragsparteien andere Notenwerte bekommen, die „von der Basisbewertung abweicht“. In der im Dez. 2014 vom Bundesjustizministerium veröffentlichten Untersuchung „Scoring nach der Datenschutzbestimmung 2009 und aktuellen Entwicklungen „5 wurde auch die Aufteilung der Ergebnisse von 108 Teilnehmern untersucht.

Mehr als 60% der Teilnehmer erhielten Noten von 96 und mehr. Die SCHUFA Branchenwerte sind deshalb so wichtig, weil sie sinnvoller sind als die Basiswerte. Für verschiedene Vertragspartnergruppen hat die SCHUFA verschiedene Bewertungen erarbeitet. Offensichtlich ist es möglich gewesen, das Ausfallrisiko auf branchenspezifischer Basis zu quantifizieren – vielleicht deutet die Konstellation der Merkmale X auf eine andere Ausfallwahrscheinlichkeit für Autobanken hin als für Direktbanken. In diesem Fall ist es nicht möglich, das Ausfallrisiko zu quantifizieren.

Der Branchenscore wird täglich erhoben und ist auch im Zuge einer SCHUFA-Selbstauskunft verfügbar. Die in den letzten zwölf Monate angeforderten und übertragenen Punktwerte werden ebenfalls kommuniziert. Für unterschiedliche Kreditgeber stehen der SCHUFA unterschiedliche Bewertungen zur Auswahl. Die Unterschiede gehen aber noch viel weiter: Es gibt getrennte Noten für Kreditinstitute, Direkteinzelbanken, Sparbanken, Volksbanken, Genossenschaftsbanken, Sonderkreditinstitute (z.B. PPP-Kreditmarktplätze, Leasinggesellschaften und Automobilbanken).

Als Beispiele sind hier die Branchenwerte für Kreditinstitute (Version 2. 0) und Direktbanken aufzuführen. Die Sektorscorebanken 2. 0 sind mit einer Skala von 0-9. 999 Punkte versehen, wodurch größere numerische Werte mit einem niedrigeren Restrisiko verbunden sind. Die SCHUFA berechnet daraus die Ratingeinstufungen von A-P, die Risikokennziffer ist in der Ebene A mit 0,77% am geringsten und in der Ebene P mit 98,07% am größten.

Auf der einen Seite gibt es ausdrücklich Konsumenten mit abgerechneten negativen Merkmalen, deren Kreditkartenanträge in der Regel zurückgewiesen werden. Andererseits ist die Risikokennziffer signifikant höher als der von der SCHUFA berechnete Durchschnitt von 2,5%. Besonders gute Aussichten auf einen Kredit haben Konsumenten der Stufe vor allem auf ein Darlehen, bei dem “ D “ bereits von Risikoprämien begleitet sein sollte.

In mancher Hinsicht weicht die Wertungsliste für direkte Banks von der für andere Banks ab. Für die Bewertung der Scorecards sind A-M vorgesehen – die drei tieferen Ebenen der Bewertungskarte „Banken 2000 „, bei denen Konsumenten mit offen negativen Merkmalen gänzlich weggelassen werden. Kann man die Punktzahl zielgerichtet verbessern? Die SCHUFA betrachtet zudem allgemein bekannte Scores als Gefahr für die Gültigkeit der Resultate.

Das Kreditbüro verweist auf seiner Website auf eine Untersuchung6, wonach der angestrebte Einfluss der privaten Haushalte auf ihre Ergebnisse hätte gar eine Urschuld an der US-Subprimekrise sein können. Wenig verwunderlich ist, dass die SCHUFA das vom BGH erlassene Regelwerk zur Legalität der Verschwiegenheit begrüsst und mittelbar vor Verbesserungsversuchen durch gewisse Massnahmen warnt:

Danach gibt es einen Verbindung zwischen den allgemein anerkannten Scoringverfahren und der US-Immobilienkrise, bei der sich US-Bürger mit Darlehen stark überschuldet haben. In der SCHUFA selbst heißt es, dass einige der Fakten positive Merkmale sind. Dazu gehören z.B. Kreditauskünfte, die nach vollständiger Tilgung drei Jahre lang aufbewahrt werden.

In intuitiver Weise ist es verständlich, dass Menschen mit erfolgreichen Rückzahlungen von Darlehen ceteris gleichrangig ein niedriges Ausfallsrisiko als Konsumenten ohne Bonität zurechnen. Der Einfluss auf die Score-Werte wird auf folgende Fakten zurückgeführt: Was ist die Wahrheit über die Gerüchte? Wie bei anderen Wirtschaftsauskunfteien werden auch bei der SCHUFA keine Angaben über das Gehalt einer natürlichen oder juristischen Persönlichkeit ausgewertet, obwohl das Gehalt wahrscheinlich eine der Schlüsselvariablen für die retrospektive Messung der Bonität ist.

Manche Elemente können als einkommensbezogen angesehen werden – dies ist sowohl bei Krediten mit Ratenzahlungsoption als auch bei der häufigen Nutzung geringerer Kreditmengen offensichtlich. Diejenigen, die viele Kreditkartenlimiten nutzen und in der Regel häufiger in Teilbeträgen zahlen, werden wahrscheinlich nicht falsch einer vergleichbaren Gruppe mit einem höheren Ausfallrisiko rein aus empirischer Sicht zugerechnet.

Das ist durchaus denkbar: Die SCHUFA lernt nicht nur, dass bei einem Versandhändler ein Debitorenkonto eingerichtet wurde, sondern auch bei welchem. Eine Verbindung zwischen gewissen Eigenschaften einer natürlichen Personen und dem Zahlungsausfallrisiko kann nicht allein auf der Grundlage von Angaben über bestehende und frühere Verträge hergestellt werden. Dazu können auch Angaben über das mehr oder weniger private Lebensumfeld einer natürlichen Personen verwendet werden.

Beim so genannten „Geo-Scoring“ kommen vor allem Angaben zum Lebensraum Wohnen zum Tragen. Kreditbüros können im Bereich Geo-Scoring unterschiedliche Informationen auswerten: Die Untersuchung „Scoring nach der Datenschutzbestimmung 2009 und aktuellen Entwicklungen“ 7 des BMJ befasst sich kurz mit der Anwendung von Geo-Scoring durch unterschiedliche Kreditbüros.

Bereits im Text des 28b BDSG heißt es, dass es sich bei den Angaben zum Lebensraum um Angaben handelt, die für die Ermittlung der Eintrittswahrscheinlichkeit eines künftigen Handelns relevant sind. Auf der Grundlage von bonitätsrelevanten Angaben zum Wohnklima könnten für eine spezifische Wohnadresse statistisch begründete Ausfallswahrscheinlichkeiten ermittelt werden. Kreditwürdigkeitsrelevante Angaben zum Wohnort einer Person sind ein wesentlicher Bestandteil bei der Ermittlung der Punktwerte und werden von der Firma BÜRGEL entsprechend verwendet.

Gemäß 28b BDSG ist es verboten, eine Bewertung ausschließlich auf der Basis von Geoinformationen vorzunehmen, es sei denn, der Betreffende wurde zuvor über den Verwendungszweck dieser Angaben informiert. Deltavista verwendet Angaben über das Umfeld des Wohnortes, Adresse, Strasse und PLZ. Nach eigener Aussage verwendet die SCHUFA Geoinformationen nur in Ausnahmefällen und auf Verlangen ihrer Geschäftspartner.

In mehr als 99% der FÃ?lle verzichtet die Kreditanstalt auf Geoscoring: Nur in wenigen AusnahmefÃ?llen – nÃ?mlich wenn wir keine AuskÃ??nfte Ã?ber eine gesuchte Person haben – greift sie auf Adressangaben zurÃ?ck – und nur, wenn dies von unserem Auftraggeber selbst ausdrÃ?

Laut SCHUFA wird durch den Einsatz von Geoscoring-Methoden in diesem Falle kein Widerspruch, sondern ein Vertrag abgeschlossen: Ist eine von der SCHUFA nicht bekannte Personen, hält das antragstellende Institut die Kreditgewährung oft für zu risikoreich. Eine geodatengestützte Risikobeurteilung kann hier dazu dienen, dass das vom Auftraggeber angeforderte Darlehen weiterhin vom Konzern zur Verfügung gestellt wird.

Dabei ist zu beachten, dass Kreditagenturen nicht nur im Aktivgeschäft der Kreditinstitute eine wichtige Funktion haben. Ein Darlehen gilt per Definition auch dann als gegeben, wenn ein Unternehmer Vorauszahlungen leistet und Waren auf Abschlag ausliefert. In der Regel steht im Bereich des Kreditgeschäfts eine umfassendere Information zur VerfÃ?gung, da die Mehrheit der Bewerber mindestens ein Kontokorrent hat.

Creditch-Gründer Sebastian Diemer fasste die Bedenken von Daten- und Verbraucherschutz sowie von vielen Menschen in einem Gespräch mit der „Wirtschaftswoche“ zusammen: „Wir weisen einen Kreditnehmer zurück, der gerade das Exemplar „Out of debt“ bei Amazon geordert hat und behauptet, 3.000 EUR pro Kalendermonat bei einer Hausbank zu erwirtschaften, deren Smartcontroller nie dort bleibt, aber jeden Morgen mit einem Säufer im Eckpub herumspringt.

Wird die Kreditentscheidung auf der Basis unserer Entwicklungen in Social Networks bald vollautomatisiert erfolgen? Wird eine Google-Suche nach Keywords wie „Scoring“ oder „Negativ“ bald zu einer Bonitätsverschlechterung führen? Darf eine Facebook-Freundschaft mit einer zahlungsunfähigen oder säumigen Personen zu einer Kreditverweigerung führen? Auf jeden Fall scheint es möglich zu sein, Verfahren zu entwickeln, die es ermöglichen, Informationen aus Social Networks, Mobiltelefonnetzen usw. so präzise auszuwerten, dass eine Aussage über die Bonität getroffen werden kann.

Bisher ist es noch nicht soweit – auch weil das Mikrokreditunternehmen Kreditech im bisherigen Verlauf des Kreditgeschäfts in Deutschland keine wichtige Funktion hat. Außerdem ist noch nicht klar, ob das Sozialkredit-Scoring wirklich verlässlichere Resultate liefert als herkömmliche Scoringverfahren auf der Grundlage von Auftragsdaten. So ist es beispielsweise vorstellbar, dass Bewegungsabläufe in Sozialnetzwerken als zusätzlichen Fehlerfilter genutzt werden können.

Bisher ist dies jedoch nicht der Fall: Die Kreditbüros haben die äußerst unbeliebte Methodik aufgegeben, nicht zuletzt wegen der Bildkultivierung. In der Regel leugnen die untersuchten Kreditanstalten die Nutzung von Informationen aus Social Networks. Obwohl naturwissenschaftliche Untersuchungen zur Verwertbarkeit solcher Informationen als nützlich erachtet werden, da diese auch von Providern auf dem dt. Versicherungsmarkt (z.B. Kreditch) verwendet werden, konnte selbst ein Forschungsvorhaben derzeit nicht der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden.

In einem Interview mit dem Verein der Handelskreditagenturen wurde die Auffassung geäußert, dass niemand wirklich Einwände erheben könne, wenn die Fragestellung, ob solche Angaben unter Scoringaspekten verwendet werden könnten, erörtert wird. „Die SCHUFA und andere Kreditagenturen nutzen verschiedene Informationen, um täglich festzustellen, wie hoch das Ausfallrisiko für eine einzelne Personen ist8.

Grundlage dafür sind vor allem Angaben über das bisherige vertragliche Verhalten, so dass Score-Werte auch als eine Form der standardisierten Selbstanzeige angesehen werden können. Das Geo-Scoring bezieht auch Angaben über das Wohnklima mit ein, ist aber im Kredithandel weniger wichtig als im Versand. Das Social Scoring kann in der Folgezeit an Wichtigkeit zunehmen, hat aber in Deutschland bisher keine große Ausstrahlung.

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