ließ Wohnungen in London von Schweizer Spezialisten renovieren. Das hängt davon ab, wie die digitale Kreditvergabe konkret strukturiert ist. Verleihung oft in Verbindung mit anderen Produkten. Die Konsumentenkreditverordnung verlangt eine Bonitätsprüfung. Sie hat überhaupt einen Sitz in der Schweiz (unter Zefix.ch).
Der schweizerische Hypothekenmarkt beunruhigt die SNB
Zur Begrenzung der Immobilienmarktrisiken setzt sich die SNB für weitere Maßnahmen ein. Der Jahresbericht der Schweizerischen Nationalbank SNB zur Finanzmarktstabilität wurde am Donnerstagvormittag publiziert. Es wird untersucht, wie gut sich die Schweizer Bank in einer Krisenlage behaupten würde. Die Großbanken und die kleinen Kreditinstitute haben viel zu bieten, aber nicht alles ist in Ordnung.
Im ersten Teil werfen die SNB-Experten einen tiefen Blick auf die beiden Großbanken UBS und Credit Suisse (CS). Allerdings stellt der Report auch fest, dass die Großbanken allmählich von einem Krisenmanagement-Modus zurück zu einem Wachstumsmodus wechseln – und wieder mehr aufkommen. Die Mehrheit der SNB ist mit ihrer Schockresistenz einverstanden.
Der ungewichtete Verschuldungsgrad ist zwar auf dem besten Weg, aber noch verbesserungsfähig – in diesem Zusammenhang schneiden die schweizerischen Großbanken auch im Ausland vergleichsweise schlecht ab. Auch auf dem Gebiet der Siedlungsfähigkeit gab es Kritiken. Im Anschluss an die Finanzmarktkrise des Jahres 2008 wurden Regelungen getroffen, die es im Falle einer Krise erlauben sollen, große Banken liquidieren zu können.
Der zweite Teil des Financial Stability Report befasst sich mit den inländischen Kreditinstituten. Ähnlich wie bei den Großbanken ist das Szenario in diesem Gebiet in etwa das Gleiche wie vor einem Jahr, allerdings ist dies keine gute Entwicklung bei den Immobilienmarktrisiken. Die SNB stellt beispielsweise fest, dass die inländischen Kreditinstitute noch stärker vom schweizerischen Hypothekarmarkt abhängig geworden sind.
Zugleich sinkt die Finanzierbarkeit der Kreditnehmer: Die “ Kredit-Ertrags-Ratio “ hat einen historisch hohen Stand erreicht und zeigt, wie gut ein Schuldner die Zinsbelastung mit seinem aktuellen Ertrag aufbringen kann. Besonders besorgt sind die Experten der SNB über Wohnimmobilien.
Hier hat sich eine weitere Risikoindikator verschärft, und zwar das Verhältniss von Kreditvolumen zu Immobilienwert („Loan to Value Ratio“). Dennoch konnten die inländischen Kreditinstitute ihre Einnahmen aus dem Zinsengeschäft stabilisieren. Damit ist die Kreditvergabe überproportional gestiegen – der Ausgleich von Ertragsausfällen ist wohl ein Hauptgrund für das nachhaltige Wachstum der Hypotheken, denn Immobiliendarlehen sind heute das mit weitem Abstand bedeutendste Geschäftssegment für schweizerische Kreditinstitute.
Positiv ist, dass die SNB unterdessen die Kapitalisierung der inländischen Institute betrachtet. Unter diesen Umständen können einige Kreditinstitute auf oder unter das aufsichtsrechtliche Mindestmaß für das Eigenmittel absinken. Ursächlich dafür ist erneut das Hypothekengeschäft, da die Kreditinstitute bei einem Anstieg der Zinssätze hohe Wertberichtigungen vornehmen müssen. Angesichts der weiter zunehmenden Gefahren auf dem Hypothekenmarkt verlangt die SNB zielgerichtete Gegenmassnahmen.
Dies könnte in Gestalt einer revidierten Selbstkontrolle geschehen. Die Bankenaufsicht könnte bei erhöhten Eigenkapitalanforderungen für besonders gefährdete Institute angepaßt werden.
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