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Kredite in der Schweiz für Deutsche

Es ist aber nicht immer billiger. Weil sie Kredite in der Schweizer Landeswährung aufgenommen haben. Die Experten der deutschen DZ Bank erwarten keine Veränderung über Nacht.

Irre Zinspolitik: Kredite werden vergeben.

Negative Zinssätze sind ein wesentlicher Faktor für den Bankenwettbewerb. Jetzt schießt Fintech den Spatz ab: Er schenkt Zeit. In dem hart umkämpften Verbraucherkreditmarkt kämpft der Dienstleister mit Hartverbänden und knappen Gewinnspannen. Die äußerst kostengünstigen Transaktions-Plattformen von Fintech verstärken diesen Wettbewerbsdruck weiter und untergraben nahezu jedes neue Dumping-Angebot – wie die Credit Comparison Platform Smava eindrucksvoll aufzeigt.

Als erster Dienstleister hat die in Berlin ansässige Firma Finaltech einen Konsumentenkredit mit einem eingebauten negativen Zins angeboten. Im Einzelnen: Mit einem Darlehen von 1.000 EUR, einer Kreditlaufzeit von 36 Monate – und einem Zins von plus 0,4 Prozentpunkten inseriert Smart, wie „Fonds Online“ meldet. Damit zahlt der Darlehensnehmer über einen Zeitraum von drei Jahren insgesamt 994 EUR zurück.

Das Darlehen war nicht nur kostenlos, es enthielt auch ein Angebot von 6 EUR. „â??Wir wollen die Deutsche darauf hinweisen, dass die Aufnahme von Krediten im Internet gÃ?nstiger ist als bei klassichen Anbietern â? “ wie z. B. bei Hausbanken, rechtfertigt Smart-Administrator Alexander Artop? die Schlussklage. Darüber hinaus soll der Antrag in weniger als zehn Monaten überprüft und genehmigt werden.

Ein Tropfen Bitterkeit aus schweizerischer Sicht: Die Bewerber müssen in Deutschland ansässig sein und ein deutsches Bankkonto haben. Im skandinavischen Raum, wo die Zinssätze vor allem in Schweden seit einiger Zeit negativ sind, haben Immobilienkreditgeber bereits den negativen Zinssatz in ihrer Produktpalette. Es ist in Deutschland ein Unikat – in der Schweiz ist die Hürde für solche Köderangebote anscheinend noch größer.

Kein Internet-Darlehen an Deutsche aus der Schweiz

Es ist einem Finanzinstitut mit Hauptsitz außerhalb des EWR nicht gestattet, ohne Genehmigung deutsche Verbraucher über das Netz zu gewinnen. In St. Gallen wendet sich die Finanzgesellschaft über das Netz im Voraus an die deutschen Bürger und stellt ihnen Kleinstkredite zur Verfügung. Das hatte die Finanzaufsichtsbehörde Bafin verboten, da die Gesellschaft keine Lizenz für solche Transaktionen in Deutschland hat.

Die Firma hatte diese Entscheidung in Frage gestellt. Er hatte geltend gemacht, dass sich das geltende Recht auf in Deutschland tätige Institutionen bezog. Andererseits betreibt sie ihre Aktivitäten von der Schweiz aus. Er beruft sich auf den freien Kapitalverkehr, der gemäß dem EG-Vertrag auch für Drittländer wie die Schweiz gelten soll. Nach Ansicht der Aufsichtsbehörde wird die Tätigkeit von Fedium hauptsächlich in Deutschland ausgeübt, da die Mehrheit der Kundschaft ihren Sitz in diesem Staat hat.

Dementsprechend gilt das KWG auch für die Finanzgesellschaft in Deutschland. Darin heißt es in Artikel 32, dass für alle, die in der Schweiz gewerblich tätig werden wollen, eine schriftliche Genehmigung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht erforderlich ist. Dies muss für Unternehmen, die keine Niederlassung in Deutschland haben, verboten werden. Besondere Regelungen gibt es nur für Unternehmen mit Wohnsitz im EWR.

Das betreffende St. Galler Unternehmen wollte sich zu dem Urteil nicht äußern.