Das Einzige, was wichtig ist, ist, dass es nicht besagt, dass du zahlungsunfähig bist oder warst. Es gibt keine Überschuldung. Ich habe eine Rechnung vor mir, an die ich noch nicht einmal gedacht habe. Da ich nicht will, dass mich jemand erkennt, habe ich mir einen anderen Spitznamen gegeben und warte mehrere Tage oder sogar Wochen auf das dringend benötigte Darlehen.
Wie Sie sich vor fragwürdigen Kreditangeboten schuetzen koennen
Mit Credits ohne Bonität und Shufa ködern im Netz unzählige Provider – oft gegen Vorauszahlung. Die Unterscheidung zwischen seriösen und zweifelhaften Herstellern. Gerade diese Zielpublikum sind die zahlreichen zweifelhaften Kreditbroker, die im Netz für ahnungslose Kundschaft wirbt. Schon 2013 ging der Falle einer in einen so zweifelhaften Provider gefallenen Patientin durch die Zeitungen.
Sie sollte trotz eines negativen Schufa-Ratings einen dringend benötigten Kredit erhalten. Bereits in einem Schreiben wurde ihr die „5.000 EUR Genehmigung“ zugesagt. Besonders dramatisch für die kleine Frau: Anstatt ihre Miete mit dem ersehnten Gehalt bezahlen zu können, war sie jetzt 250 EUR arm.
Sie hatte diesen Betrag auf Verlangen des vermeintlichen Kreditvermittlers per Barzahlung bezahlt – in der Überzeugung, dass das Darlehen bereits gewährt worden war. Die Brisanz der Story besteht darin, dass der genannte Provider noch immer im Netz tätig ist und mit Erfolg die Blicke unverdächtiger Kreditnehmer auf sich zieht. Nach der neuesten Einschätzung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Schufa) im Jahr 2012 würden sich in Deutschland jedes Jahr rund 400.000 Menschen in zweifelhafte Kreditinstitute verlieben; der Ansatz zweifelhafter Dienstleister ist immer sehr vergleichbar.
Bevor das Darlehen ausgezahlt wird, sind die Antragsteller gezwungen, dem vermeintlichen Intermediär Gelder auszuzahlen. Andernfalls nützen mutmaßliche Kreditmakler die Möglichkeit, sinnlose Zusatzangebote wie z. B. Versicherungsprodukte oder unverhältnismäßig günstige Karten zu verkauf. Nicht nur bei Privatvermittlern, deren Angebot den Verbrauchern überwiegend unverlangt und in schlechter deutscher Sprache per Post zugestellt wird, ist umsichtig.
Auch einige zweifelhafte Provider verfügen über aufwendig konzipierte Internetauftritte. Ihr Name ähnelt oft dem von namhaften Anbietern. Im Jahr 2012 war er für die juristische Beurteilung der Schufa-Studie über nicht-kreditbezogene Kredite verantwortlich. Er stellte in der Praxis der Provider eine Vielzahl von Gesetzesverstößen fest. Allerdings sind strafrechtliche Schritte gegen die Provider eher mäßig.
Manchmal erkennt der Konsument, dass eine Webseite nur ein Schein für eine Gutschrift durch die Versandkosten und die Beratungskosten ist. „â??Bezahlen Sie nie fÃ?r einen Kredit, den Sie noch nicht bekommen haben, schÃ?tzt deshalb Gunda Lauckenmann von Verbraucherschutz.de. Es ist auch empfehlenswert, eine Online-Suche nach dem entsprechenden Provider durchzuführen. Im Zweifelsfall werden die Konsumenten rasch feststellen, ob sie sich wirklich auf der Internetseite eines bekannten Providers oder nur an einer trügerisch gleichen Anschrift aufhalten.
Auch auf Verbraucherplattformen oder Finanz-Portalen findet man bei vielen zweifelhaften Providern rasch relevante Meldungen. Natürlich gibt es auch namhafte Dienstleister für nicht-kreditbezogene Ausleihungen. Bei den Kreditnehmern spiegelt sich dies vor allem in höheren Zinssätzen wider. Auf jeden Falle müssen die Bedingungen im Kleinformat sorgfältig gelesen und geprüft werden, ob ein reguläres Darlehen nicht doch die beste Wahl wäre.
Wenn Sie dringend etwas brauchen, aber aufgrund Ihrer schlechten Einstufung kein weiteres Kredit erhalten können, sind Sie bei einer kostenlosen Schuldenberatung in guten Händen. Wenn Sie z.B. bereits Schulden haben, können Sie oft viel Zeit durch eine Umterminierung Ihrer Schulden einsparen – und gleichzeitig Ihre Liquidität steigern. Gunda Lauckenmann befasst sich als Pressesprecherin des Non-Profit-Verbandes Konsumentenschutz Deutschland im Netz seit vielen Jahren mit zweifelhaften Wirtschaftsmediatoren, die im Netz sind.
Über zahlreiche Erfahrungsberichte mit solchen Dienstleistern informieren die Konsumenten auf der Internetseite des Verbandes. Sie haben wir befragt, was die Konsumenten tun können, um nicht auf fragwürdige Offerten auszubrechen. Woher weiß ich, dass ich einen seriösen Dienstleister kenne? Lauckenmann: Bei zweifelhaften Lieferanten bekommt der Konsument die Botschaft nach wenigen Minuten: Dein Guthaben wurde bestätigt. Dies bedeutet, dass hier nicht überprüft wurde, ob ein Darlehen überhaupt vermittelt werden kann.
Unmittelbar nach der Gutschriftsanforderung erhältst du einen Auftrag, den du per Post per Post oder per Post zahlen solltest. Man erhält jedoch keinen Darlehensvertrag, sondern z.B. eine so genannte finanzielle Restrukturierung. Er liest diesen Wortlaut in Kleingedrucktem und unterzeichnet einen Kaufvertrag, für den er unter keinen Umständen einen Kredit erhält. Ernstzunehmende Dienstleister hingegen senden eine Bestätigungs-E-Mail, dass der Gutschriftsantrag empfangen wurde und dass sie sich bei Fragen mit Ihnen in Verbindung setzen werden.
Anschließend wird der Gesuch an die entsprechende Hausbank weiter geleitet und der Konsument erhält seinen Darlehensvertrag. Gelegentlich kann es passieren, dass auch ein angesehener Kreditinstitut Honorare erhebt – aber wenn ja, dann erst nach der Auszahlung. Ernstzunehmende Kreditinstitute berechnen dem Konsumenten keine Anfangskosten, Verarbeitungsgebühren oder andere Abgaben. Die Auszahlungskosten werden von den Kreditinstituten getragen, die das Darlehen bereitstellen.
Die Konsumenten sollten diese Mail nicht akzeptieren und nie per Nachnahme zahlen. Dies ist insofern problematisch, als es sich, wie ich bereits sagte, um sehr zweifelhafte Unternehmen handelt, die auf solche Schreiben überhaupt nicht ansprechen. Doch welcher Konsument, der vielleicht 98 EUR per Nachnahme bezahlt hat, möchte dazu einen kostspieligen Rechtsanwalt engagieren – vor allem, wenn das Ergebnis unsicher ist?
Eine Verbraucherin hatte auf unserer Website gemeldet, dass sie ihr Geldbetrag nach Ankündigung eines Rechtsstreits zurückgebe.