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Patientenspender gesucht
Die Investmentgesellschaft Venture Inkubator AG wurde vor exakt zehn Jahren auf Veranlassung von McKinsey Schweiz und der ETH Zürich mit dem Anspruch ins Leben gerufen, vielversprechenden Start-ups frühzeitig Venture Capital zur Verfügung zu stellen. Zehn schweizerische Gesellschaften (jeweils mit CHF 10 Mio.), darunter ABB, Novartis, Schindler und die ZKB, investierten zu diesem Zeitpunkt.
Die gleichen Anleger waren es, die am Donnerstag auf die ETHZ zurückblickten. Seit dem Jahr 2000 hat der Gründerzentrum 117 Millionen Franken in 35 Start-ups investiert – und nicht alle kommen von der ETH oder anderen Universitäten. Er sagte auch, was Risikokapitalgeber mitbringen müssen, die Durchhaltevermögen.
Eichler unterstrich, dass es viele potenzielle Anleger gäbe und dass das Problem viel mehr die mangelnde Ausdauer der Geber bei den Start-ups sei. Schließlich wurden inzwischen 11 Unternehmen verkauft, an denen die Risikokapitalgesellschaft eine Beteiligung hielt; die eine oder andere davon mit Gewinn, wie Alain Nicod, geschäftsführender Gesellschafter der Investmentgesellschaft, erklärte. Der Erlös wurde reinvestiert, so dass Wagniskapitalgeber heute an 24 Unternehmen teilnimmt, von denen die meisten in der Schweiz ansässig sind; in dieses Depot wurden insgesamt 800 Millionen Franken angelegt, so Nicod weiter.
In der anschließenden Diskussionsrunde offenbarten die geladenen und mit Venture Capital finanzierten Unternehmen, was sie von den Anlegern erwarten.
Dringende Suche nach neuen Finanzierern – Anleger müssen erschüttern – Unternehmer aus der Schweiz im Schwarzmarkt aktiv sein | Unternehmer aus der Schweiz
Jeder, der eine eigene Brand in den USA aufbauen will, benötigt viel Zeit. Michel Jordi – vor allem in der Schweiz haben die mit der Schutzmarke Edelweiss ausgezeichneten Armbanduhren und Zubehörteile seinen Ruf bekannt gemacht – muss dies nun schmerzlich erleben. Der US-MJD mit Sitz in Dallas, Texas, der Cowboy-Uhren (The Spirit of the West) auf dem US-Markt und in der karibischen Region verkauft, ist beinahe am Ende.
Beinahe, denn der Kämpfer namens Joordi will noch nicht nachgeben. Dies sollte die Anleger, die sich um ihr Kapital sorgen und mittelbar am US-MJD partizipieren, erfreuen. Dieser befindet sich im Besitz von Michel Joordi International (MJI) mit Hauptsitz im US-Bundesstaat Delaware. Michel Joordi und das Kader sind unmittelbar am MJI involviert, zusätzlich über MJ Investment mit Wohnsitz auf den Kaimaninseln, aber auch über rund 100 Anleger, vorwiegend aus der Schweiz.
Bei der 1999 durchgeführten Privatplatzierung, an der sich die genannten Anleger beteiligt hatten, waren nur 2 Mio. $ statt der erwarteten 5 Mio. $ eingeworben worden. Ebenso verärgert ist er mit seinem Makler, der in Zürich ansässigen WDM International, weil Jordi eine Zielgruppe von 10 bis 15 internationalen Anlegern für die Finanzgesellschaft wollte. Auch wenn Jordi darüber nachgedacht hatte, die Ausübung nach Beendigung der Privatplatzierung abzusagen – aber schon vor Beginn des Kampfes aufzugeben, ist nicht seine Sache (Investoren können es heute anders sehen).
Außerhalb des Südwestens fand es das US-MJD jedoch viel schwieriger. Michel Joordi beantwortete am vergangenen Donnerstag die Fragen der Anleger, um für Klarheit zu sorgen, wie Joordi zum Thema „Finanzen und Wirtschaft“ sagte. Doch wenn er nicht zuerst nach neuen Anlegern sucht, wäre er es nicht selbst. Der Schweizer Michel Joordi SA, im Eigentum von Jordan und seiner Ehefrau, und der amerikanische MJD und MJI sind operationell und juristisch selbständig.
Das US-MJD schulden Michel die Gelder der Michel Jundi SA, und Jundi ist auch selbst beteiligt; es geht um 1,6 Millionen Dollar. Es geht an dieser Stelle um einen „Stop-Loss“, weshalb er auch die genannte Deadline festgelegt hat, denn mehr wäre für ihn und sein schweizerisches Unternehmen nicht akzeptabel.
Michel Jordi SA sei seit Jahren frei von Schulden, beanspruchte aber nun wegen des Amerikageschäfts ein Kreditlimit, erläuterte Jordi.