UBS war für die Schweiz zu wichtig, erklärten die Verantwortlichen. Rechtsfrage, UBS erhielt neues Kapital in Höhe eines Darlehens an die Versicherungsgesellschaft AIG. Als Gegenleistung erhielt UBS von der SNB ein dringend benötigtes Darlehen. Im Kernsegment von UBS betrug die Steigerung fünf Prozent.
Rettungsaktionen zahlen sich aus
Im Jahr 2008 haben die Schweizerische Bankiervereinigung und der Bundesrat die UBS mit mehreren Dutzend Millionen Schweizerfranken gesichert. FÃ?r die Schweizerische Bankgesellschaft und den Bundesstaat ist ein Bilanzgewinn von CHF 6,5 Mia. in Sicht. „Mit diesen Ausführungen erläuterte Jean-Pierre Roth, damals Verwaltungsratspräsident der SNB, am Donnerstag, den sechsten und sechsten Tag, warum seine Bank die Milliarde in Illiquidität der UBS-Titel ertragen konnte.
Es wird erwartet, dass die SNB in den kommenden Tagen die abschliessenden Teilbeträge ihres Darlehens an den Stability Fund zurückerhält, in den die giftigen UBS-Wertpapiere transferiert worden waren. Der SNB-Darlehen, der früher über 30 Milliarden Franken betrug, schrumpfte Ende Juli dank der Erlöse aus den früher nicht liquiden Wertpapieren auf 1,2 Milliarden Franken.
Zum anderen konnte der Bundesrat im Monat September 2009 für sein Darlehen einen Mittelzufluss von CHF 1,24 Milliarden erzielen (Wandelanleihe von CHF 6 Milliarden, Verzinsung 12,5%). Drittes Beispiel: Seit 2008 erhält die SNB Zinsen auf das Darlehen an den Stallfonds in Höhe von CHF 1,6 Milliarden. Darüber hinaus ist das Grundkapital des Investmentfonds kontinuierlich angestiegen.
Per Ende Juli sollte das Aktienkapital des Fondes auf rund 6,3 Mrd. fr steigen; die SNB würde dann rund 3,6 Mrd. fr erhalten. Die Kennzahlen können sich bis zur Fondsauflösung leicht ändern. Zusammenfassend hat die grössten Rettungsmassnahmen von Bund und SNB für ein Privatunternehmen den Steuerpflichtigen keinen Cent kosten können, sondern einen Überschuss in der Größenordnung von 6,5 Milliarden Franken in die Kassen von Staat und Zentralbank gewaschen.
Andererseits müssen die enormen Gefahren, die insbesondere die Zentralbank zu verkraften hatte, berücksichtigt werden. Nach dem Zusammenbruch der US-Banken Bear Stearns und Lehman Brothers im Okt. 2008 war die Unsicherheit omnipräsent. Mit 116 zu 55 Stimmen stimmte der Bundesrat am vergangenen Donnerstag, den so genannten UBS-Rettungsschirm, zu. Allerdings haben sich die Kurse weiter verschlechtert – das Kapital des Klimaschutzfonds war im Frühling 2009 aufgebraucht.
„â??Wir sind zwar ein Risiko eingegangen, aber wir haben es kalkuliertâ??, sagt Jean-Pierre Roth. Ich habe aber nicht damit gerechnet, dass der Ausgleichsfonds so gut sein wird“, sagt der frühere SNB-Präsident. Das hat Oswald Grübel, der frühere Leiter der UBS, frühzeitig bemerkt und wollte die Titel schon vor Jahren vom Staatsfonds ankaufen. Wenn die SNB grosse Gefahren übernimmt, sollte sie auch für diese kompensiert werden“, sagt Roth.