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Konditionen Darlehen

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Kreditverwaltung (FS

Als Bedingung gilt eine vertragsgemäße Komponente eines Finanzgeschäftes oder einer Finanzinstrument. Bedingungen werden über die Verwendung von Kalkulationsarten definiert. Die Zuordnung der Geschäftsvorfälle zu den Geschäftsvorfällen im Einführungsleitfaden unter Geschäftsvorfälle festlegen stellt eine Veränderung der Geschäftsvorfälle dar und ist Teil des Geschäftsvorfalls. Die vom System vordefinierten Bewegungskategorien und Kalkulationskategorien werden denjenigen Bewegungskategorien zugewiesen, die im Rahmen des Customizings definiert werden können.

Zu den typischen Konstellationen gehören z. B. Zins, Endrückzahlung usw. Für jede Artikelart ist nur eine spezifische Selektion von Bedingungsarten erforderlich. In der IMG-Aktivität unter Definition von Konditionsräumen werden unterschiedliche Konditionsklassen angelegt und diesen unterschiedliche Konditionsarten zugeordne. Die Zuordnung dieser Konditionsklassen zu den jeweiligen Produkttypen erfolgt dann unter Produkttypen einrichten. In den Konditionen sind alle für das Anlegen von bedingungsabhängigen Leistungen im Zahlungsstrom erforderlichen Informationen enthalten.

Durch die unterschiedlichen Eingaben zu den jeweiligen Bedingungsarten wird die exakte Kalkulation der Flows bestimmt. Konditionen in der Kreditverwaltung sind in der Regel Individuen. Das heißt, dass eine Bedingung nicht transaktionsunabhängig bestehen kann. Mit Hilfe der Funktionalität Neugeschäftstabelle können Sie jedoch vor dem Anlegen eines Vertrages für jeden Zeitraum unterschiedlich ste Konditionen (Varianten) an zentraler Stelle definieren.

Sie können dann in ein Auftragsangebot oder einen Auftrag kopiert werden. Zusammen mit den anderen Kontraktdaten zu einem übernommenen Darlehen werden die Konditionen erfasst und in der Geschäftsverwaltung angegeben. Diese Konditionen können bis zur Auslieferung des Vertrages angepasst werden. Sobald das Darlehen ausgezahlt ist, können Sie die Konditionen nur noch ändern, wenn Sie dazu eine spezielle Autorisierung haben.

Nicht berücksichtigt sind nicht finanziell relevante Konditionsangaben wie Regulierer- und Buchungsangaben in den Konditionszeilen sowie Antrags-, Vertrags- und Kündigungsangaben in den Kopfdaten der Kondition, die auch ohne Genehmigung geändert werden können. Es besteht die Option, die Konditionen zunächst für einen festen Zeitabschnitt („Festzinsperiode“) festzulegen. In diesem Fall verliert die bisherige Konditionsposition ihre Aktualität und die Transaktion muss verlängert werden, d.h. es müssen neue Konditionen für den Kontrakt definiert werden.

Prinzipiell werden alle Bedingungen, die rhytmisch gesteuert werden, auf den Rollover übertragen. Einmalkonditionen werden nur dann übertragen, wenn ihr Gültigkeitsdatum innerhalb der neuen Zinsbindungsfrist ist. Null-Konditionen werden in die Überschreibung kopiert, wenn keine Bedingung der gleichen Konditionsart einen späteren Gültig-ab-Termin hat und dieser Gültig-ab-Termin vor dem Überschreibungsdatum liegt. Bei der Überschreibung wird die Überschreibung berücksichtigt.

Null-Konditionen mit einem Gültig-ab-Datum nach dem neuen Festzinsstartdatum werden kopiert. Statistikbedingungen werden übertragen, wenn sie rhythmisiert gesteuert werden. Einmalkonditionen werden übertragen, wenn ihr Gültig-ab-Datum nach dem neuen Festzinsstartdatum liegen. Statistikkonditionen erhalten immer das Gültig-ab-Datum „Rollover-Datum plus 1 Tag“. Beachten Sie auch: Wenn Sie ein Darlehen erfassen oder abändern, gehen Sie in den Grunddaten auf die Karteikarte Konditionen.

In den ersten Zeile der Grunddaten sehen Sie, um welches Darlehen es sich hierbei handele. Die Konditionskopfzeile enthält grundlegende Konditionsdaten wie Nennbetrag, Auszahlungssatz, Rückzahlungsart und die Form der Skontoberechnung. Sie können hier z.B. Vertragsdaten, das Spezialzinskennzeichen zur Verzugszinsberechnung, einen Vergleichs-Effektivzins und Informationen über den inneren Effektivzinssatz eingeben.

Du kannst Angaben zum Fortschritt des Gebots eingeben, wie z.B. den Geltungszeitraum für die Bedingungen des Gebots und Angaben zum Zuschlag. Sie geben hier das Kündigungsdatum an, an dem der Kreditnehmer das Darlehen kündigt hat und das früheste Datum, an dem der Kreditgeber das Darlehen unilateral gekündigen kann.

Sie gilt für alle Konditionszeilen oder ergänzt die Werte für die Einzelkonditionen. Sie können im Rahmen des Customizings über die Steuerung der Feldauswahl unter Buchungskreisabhängige Einstellung der Artikelart festlegen, welche Artikel Sie hier eingeben können. Sie können für jede Artikelart entsprechend Ihren Customizing-Einstellungen verschiedene Konstellationen eingeben.

Ein Konditionsposten setzt sich aus den unterschiedlichen Einträgen ( „Daten und Beträge“) für die jeweilige Kalkulationsart zusammen. Für die Kalkulationsart Nominalzins sind dies z.B. das Gültigkeitsdatum ab, das Berechnungs- und Fälligkeitsdatum, der Zinssatz usw. Mit Hilfe der Steuerung der Feldauswahl im Rahmen des Customizings unter Bedingungsarten festlegen können Sie die meisten Eingaben für jede Bedingungsart als Kann-, Muss- oder Anzeigebild einstellen oder bei Bedarf ausblenden.

Sie können die entsprechenden Eingabefelder im Rahmen des Customizings unter Buchungskreisabhängige Einstellung der Artikelart vorbelegen. Doppelklicken Sie auf eine Konditionsart oder selektieren Sie die Konditionsart und wählen Sie Detail zur Kart. um in das Detaillierungsbild für die Konditionen zu gelangen. Das Detail auf dem Bildschirmbild Konditionsdetails verdeutlicht den genauen Aufbau der Bedingung und enthält je nach Steuerung der Feldauswahl für die Bedingung weitere Zusatzfelder zu denen auf dem Bildschirmbild Bedingungen.

Zusätzlich zu den allgemeinen Darlehensvorgaben wie z. B. des Buchungskreises, der Artikelart oder der Loannummer finden Sie hier auch das Eingabefeld Konditions-Formular, dessen drei Werte die Bildung der entsprechenden Leistungen für die Konditonsposition im Zahlungsstrom beeinflussen: Sie können die Gültigkeit einer Konditionsanlage zu jedem Zeitpunkt durch die Angabe einer Null-Kondition terminieren. Geben Sie dazu eine neue Konditionsartikel der selben Konditionsart ein, stellen Sie das Gültigkeitsdatum von auf das gewünschte Tagesdatum und markieren Sie die Artikel als Nulleinstellung.

Sie können die Kalkulationen für diese Kalkulationsart über eine zusätzliche Konditions-Position reaktivieren. Für Alternativberechnungen, wie z.B. die Bestimmung des Nominalzinses für einen bestimmten Effektivzins, werden Konditionszeilen, deren Wert für die finanzmathematischen Kalkulationen konstant bleibt, „fix“. Dieser Wert führt dazu, dass die Konditions-Position nicht berücksichtigt wird. Statistikkonditionen werden in der Regel als Erinnerung für die Kalkulationsübersicht herangezogen, z.B. um Rollover-Zahlungen oder Belastungen anzuzeigen, die den Vertrag nicht beeinflussen sollen.

Mit der Drucktaste Datumsvorschau können Sie sich vom Detaillierungsbild aus eine Übersicht über die Daten zu den Flows der entsprechenden Kalkulationsart ausdrucken. Auf dem Bildschirmbild Konditionsdetails finden Sie drei Registerkarten: Hier können Sie die Beträge oder den Wert einer bestimmten Kalkulationsart eintragen. Für die Kalkulationsart Nominalzins sind dies präzisere Festlegungen für die Zinsberechnung.

Wenn Sie einen veränderlichen Zinssatz eingeben möchten, steht Ihnen hier auch das Eingabefeld Zinsbezug zur Verfügung. Als Fälligkeitsdatum gilt der Tag, an dem die Zinszahlung stattfindet. Hier sind die Eingabefelder zur Ermittlung des exakten Berechnungs- und Fälligkeitsdatums der Konditions-Position enthalten. Für diese Bereiche können Sie im Rahmen des Customizings unter Definition von Bedingungsgruppen für jede Bedingungsgruppe und -art Voreinstellungen vornehmen.

Möchten Sie für eine Konditions-Position unterschiedliche Bankverbindungen des Hauptdarlehensnehmers verwenden, müssen Sie diese in das Eingabefeld Partnerbankart eingeben. Soll eine Konditions-Position von einem anderen Zahler bezahlt werden, so ist der im Kontrakt zugeordnete alternative Partner (z.B. andere Kreditpartner mit Debitorenkonto) mit seiner Bankverbindung aufzuführen.

Sie entscheiden hier eindeutig, ob die definierte Bankverbindung im Partnerüberblick oder die unterschiedliche Bankverbindung in der Bedingung zur Zahlung der Bedingung verwendet werden soll. Sie können einstellen, ob die aufgrund der Konditionsspezifikationen erzeugten Kostensätze entweder automatisch oder von Hand in Belastung gehen sollen. Haben Sie bei der Erstellung des FI-Mahnprogramms mehrere Mahngebiete pro Buchungstyp angelegt, können Sie über das Eingabefeld Mahngebiet in jeder Konditions-Position angeben, welcher Abschnitt in den FI-Beleg übernommen werden soll.

Abhängig von der Bedingungsart sind die möglichen Eingaben auf dem Detaillierungsbild unterschiedlich. Weitere Informationen zur Erfassung von Bedingungen finden Sie unter: