Geld Kredit

Geldkredit

Geld, Kredite, Banken und Börsen. Der Privatkriegskredit und seins. Geld- und Kreditwesen: Einleitung in die Geld- und Finanztheorie - Manfred Borchert

Ziel dieses Buches ist es, die monetäre Theorie und ihre Auswirkungen auf die Währungspolitik vorzustellen, indem Theorie, Politik und Institutionen kombiniert werden. In einer makroökonomischen Untersuchung wird nach einem kurzen Einblick in die geschichtliche Situation des Währungssystems und die Funktion von Geld und Kredit, die Geld- und Kreditversorgung, die Nachfrage nach Geld und schliesslich das Zusammenspiel von Geldmenge und Nachfrage nach Geld diskutiert.

Der Schwerpunkt liegt auf dem Abgleich der post-keynesianischen und monetaristischen Positionen, den beiden wichtigsten Richtungen in der Entwicklungsgeschichte der Geldtheorie und Währungspolitik. Anschließend werden geldpolitische Konzepte, ihre Trägerschaften und Institute sowie geldpolitische Instrumentarien dargestellt. Diese achte Ausgabe ist nun voll und ganz mit der Währungspolitik des ESZB abgestimmt.

Der geldpolitische Kurs der Europäischen Zentralbank scheint die geldpolitische Entwicklung nur abzurunden.

Geld, Kredit und Banken: Eine Vorstellung - Horst Gischer, Bernhard Herz, Lukas Menkhoff

Dr. Horst Gischer, Jahrgang 1957, Promotion 1994, Gastprofessor Macquarie University Sydney, seit 1997 Professur für Wirtschaft, vor allem Geld und Kredit an der Max-Planck-Gesellschaft der Magdeburger Universitäten. Dr. Bernhard Herz, Jahrgang 1956, Promotion 1993, Gastwissenschaftler IMF, Fed, Stanford und Berkeley, seit 1996 Professur für Geld und Weltwirtschaftsbeziehungen an der University of Bayreuth. Dr. Lukas Menkhoff, geb. 1958, 1986-89 Bank/Beratung, 1994 Promotion, 1995-2000 RUB Aachen, seit 2000 Professur für Geld und Internationales Finanzwesen an der Uni Hannover.

Vordermatte

Der Band geht detailliert auf das Thema Metall als Sondergut und als finanzielle Ressource ein. Der Autor veranschaulicht den langen, vielfältigen und schwierigen Anstieg des Golds zum wichtigsten Währungsmetall der Welt über Tausende von Jahren zu Beginn des zwanzigsten Jahrhundert, die darauffolgende Entthronisierung und die Dekaden nach seiner amtlichen Demonetarisierung in den mittleren 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Einerseits ist es der Goldstandard.

Die historischen Zusammenhänge erleichtern es dem Betrachter zu begreifen, wie es zu einer national und international anerkannten Ressource wurde und warum sich seine geldpolitische Bedeutung unter dem Einfluss nicht nur wirtschaftlicher und kultureller, sondern auch politischer und geopolitischer Einflüsse verändert hat. Anhand der im vorliegenden Band dargestellten Prozesse wird die Fragestellung beleuchtet, ob eine Rückführung von Wildleder in das Währungssystem angesichts der zunehmenden ökonomischen und politisch bedingten Instabilität in der Weltwirtschaft heute vorstellbar und möglich ist, und wenn ja, in welcher Weise und in welchem Ausmass.

Der Nutzung von Metall als Geld ging die Nutzung ursprünglicher Geldarten, des ursprünglichen Warengeldes, voraus. Ihr Fehlen hat unter anderem dazu geführt, dass Metall als Geld eingesetzt wurde. Es gibt einen Einblick in die aufregende Vielzahl der Arten von primitivem Geld und die unterschiedlichen Verwendungszwecke in unterschiedlichen Weltgeschichtsepochen von der Frühzeit bis in die Gegenwart.

Dabei wird über den Anstieg der Metallwerte, vor allem des Golds, als Geld, seine internationale Ausbreitung und die Eigenheiten seiner Herstellung in den verschiedensten Kulturkreisen des Altertums, des alten Ägypten, Babylons, Phöniziens, Lydiens, des alten Griechenland, des Perserkönigreichs, Mazedoniens, Chinas und Indiens gesprochen. Der Autor verweist auch auf die frühe Inanspruchnahme von Krediten in Babylon und dem Altgriechenland und auf das Entstehen der manchmal gewissenlosen Vermittlungsaktivitäten der Uwe.

In Anbetracht der zunehmenden Geldentwertung von Metallen gibt der Verfasser einen Einblick in die fundamentalen Problematiken des Geldverkehrs im alten Griechenland, im Kaiserreich und in Byzanz sowie in die Bestrebungen, diese zu meistern. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf dem zentralen Problemfeld des damaligen Edelmetallknappheit, vor allem im Zusammenhang mit dem Goldmarkt.

Am Beispiel verschiedener osteuropäischer Staaten und Industrieregionen werden die unterschiedlichen Lösungsansätze diskutiert. Die Zeit ist gekommen, in der Geld durch die Weiterentwicklung des Kredites nach und nach zum Geld wurde. Der Autor geht auch auf die Konsequenzen dieses Vorgangs ein und präsentiert spannende Aspekte der finanziellen Tätigkeit der römisch-katholischen Gemeinde in dieser Zeit, die ihren wesentlichen Boom aufzeigen.

Interessant ist auch die Kreditwürdigkeit des Tempelordens, die der Autor näher unter die Lupe nehmen wird. Im Anschluss daran werden Umfang und Auswirkungen der Kredite italienischer Handels- und Finanzgesellschaften sowie italienischer Kreditinstitute im Mittelalter erörtert. Es werden die Ursachen für den heutigen Abfluss von Edelmetallen aus der EU aufgezeigt, der trotz der Übernahme der Kontrolle über wesentliche Quellen von Edelmetallen eintritt.

Außerdem gibt es Berichte über eine qualitative Neuentwicklung des Kreditsystems und des Geldverkehrs. Der Autor beleuchtet die wachsende Staatsverschuldung in Europa und die Versuche, sie zu tilgen, vor allem über eine neue Form der Bank, die CB. Der Autor verweist auf Funktionsstörungen des weltweiten Goldnormals, die sich aus der Differenz zwischen seinen Theoriegrundlagen und der Wirklichkeit ergeben.

Das vorliegende Kapital befasst sich mit den Auf und Ab bewegungen des globalen Goldniveaus vom Ende des Ersten Weltkrieges bis zum Ende der 1960er Jahre. Besonderes Augenmerk legt der Autor auf die Rückbesinnung auf den Goldstandard nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg sowie seine endgültige Aufhebung vor dem Hintergund des Anstiegs des Dollars zur bedeutendsten Weltdevise.

Darüber hinaus wird die Bedeutung der BIZ und des IWF als internationaler Goldhotspot und Distributionszentrum erforscht. Dabei geht der Verfasser auch auf die diversen in jüngster Zeit abgeschlossenen Übereinkünfte ein, die den Verfall des Weltmarkts und damit die Abwertung des Dollars stoppen sollten. Dabei werden die Ursachen für die zunehmende Unsicherheit des heutigen Weltfinanzsystems und die Perspektiven des Dollars als wichtigster internationaler Währung sowie Zeichen einer Wiederherstellung der monetären Funktionen von Gold erörtert.

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