Bankkredit

Es hilft herauszufinden, ob es bereits Zahlungsschwierigkeiten bei einem Bankkredit oder einem anderen Kredit gegeben hat. “ Theorie und Praxis des Bankkredits“ umfasst zwei Bände. Kurz gesagt: Bankkredite machen einfach nicht mehr viel Spaß. Hier stellen wir Ihnen die Finanzlösung Bankkredit im Detail vor. Nach der Innenfinanzierung ist der klassische Bankkredit die wichtigste Finanzierungskomponente im Mittelstand.

Düker & Hummel – Berlin: Zeitschriften: Crowdlending als Ersatz für Bankkredite in KMU – eine Theorie und Erfahrungssituation zur Beurteilung der Situation

Ziel dieses Finanzierungsinstruments ist es vor allem, den KMU zu helfen, über Foren rascher und einfacher als über traditionelle Bankenfinanzierungen Darlehen zu erhalten und vor allem die Finanzierung von Innovationen zu optimieren. Dr. Wolfgang Becker ist ordentlicher Professor und Inhaber der Professur für Betriebswirtschaftslehre, insb. Unternehmensf. und Unternehmenscontrolling, an der Universit. Bamberg. Er ist außerdem wissenschaftlicher Leiter des European Competence Center for Applied SME Research (EKAM) und führendes Vorstandsmitglied des Frauenhofer Centers für Business Models in the Digital World an der Uni Bamberg.

Schwerpunkte seiner Forschung sind wertorientiertes Controllieren, Betriebswirtschaftsthemen des Mittelstandes, Datendigitalisierung und Datenanalyse. Dr. Ulrich unterrichtet an der Fachhochschule für Unternehmenssteuerung und -kontrolle im Fachbereich Informatik an der Fachhochschule Aachen – Technologie und Ökonomie und ist Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Bamberg. Davor war er Habilitand und Projektmanager am European Competence Centre for Applied SME Research (EKAM) der Uni Bamberg.

Er ist Dozent an der Uni Düsseldorf und dem VWA Nürnberg. Schwerpunkte seiner Forschung sind wertorientiertes Steuern, Fragen der Betriebsführung im Mittelstand, Governance, Risiko und Compliance sowie Wirtschafts- und Geschäftsethik. Dr. Matthias Nolte ist Forschungsassistent und PhD-Student am Institut für Betriebswirtschaftslehre, Fachrichtung Unternehmenssteuerung und Unternehmenscontrolling, sowie Projektassistent am European Competence Center for Applied SME Research (EKAM) an der Uni Bamberg.

Unterscheidungsmerkmale für Bankkredite

Die Bank ist für viele Firmen und Entrepreneure die erste Anlaufstelle. Das Aufnehmen eines Bankdarlehens (Darlehens) bringt einige spezielle Buchhaltungsfragen mit sich, die Sie berücksichtigen müssen. Der Bedarf an einem Bankkredit entsteht zu Beginn und im Rahmen Ihrer unternehmerischen Tätigkeit vor allem durch den Erwerb von Sachanlagevermögen. Ein Bankkredit wird also zur Finanzierung der Produktion oder Expansion verwendet.

Auch im Zusammenhang mit der Umschuldungsplanung kommt der Neuaufnahme von Bankkrediten eine Bedeutung zu – im Folgenden werden jedoch vor allem Bankdarlehen als Finanzinstrument für den Erwerb von Sachanlagevermögen behandelt. Das Bankkreditgeschäft kann zunächst nach der vertraglich festgelegten Frist differenziert werden. In der Regel ist ein Kredit mit einer Fälligkeit von bis zu einem Jahr kurzlebig, mit einer Fälligkeit zwischen einem und fünf Jahren mittel- und längerfristig und mit einer Fälligkeit von mehr als fünf Jahren.

Im Rechnungswesen werden kurz-, mittel- und langfristig aufgenommene Bankdarlehen in separaten Kontogruppen (mit der zusätzlichen Bezeichnung Bankverbindlichkeiten) ausgewiesen. Im Falle eines fälligen Darlehens wird das Bankdarlehen am Ende der Frist in einer einzigen Höhe getilgt, während die Zinszahlungen monatsweise oder alljährlich erfolgen. Der Ratenkredit ist ein Bankkredit mit gleichen monatlichen oder jährlichen Tilgungsraten (Tilgungen).

Im Falle eines Bankkredits ist zusätzlich zwischen Auszahlungs- und Tilgungsbetrag zu unterscheiden. Einerseits gibt es einen Rabatt – auch bekannt als Rabatt oder Damm – sowie ggf. Bankgebühren. Die Abzinsung ist als Zins-Vorauszahlung zu interpretieren, so dass ein partielles Risiko bereits abgesichert ist und/oder ein geringerer Nominalzinssatz möglich ist.

Rabatte und Honorare führen zusammen zu einem Unterschiedsbetrag zwischen Auszahlungs- und Rückzahlungsbeträgen. Beispiel: Bei einem Kredit von EUR 10.000,- wird ein Abschlag von vier Prozentpunkten berechnet. Darüber hinaus werden der Bank Bearbeitungsentgelte in Hoehe von EUR 1000,- berechnet. Die Auszahlung beträgt also EUR 10.000 abzüglich EUR 10.000 Rabatt und EUR 10.000 Honorar.

Dem Kreditnehmer werden EUR 35 000 gezahlt. Das Bankdarlehen ist zunächst eine Verpflichtung, für die eine Haftungsverpflichtung vorliegt – in Form des Rückzahlungsbetrages (Vorsichtsprinzip). In der Regel wird der geringere Ausschüttungsbetrag einem Firmenbankkonto gutgeschrieben. Der Disagio und die Honorare werden als aktive Rechnungsabgrenzung bilanziert.

In der Regel werden die Abschreibungen nach der linearen Methode berechnet. Gemäß den oben genannten Werten wird der Ausschüttungsbetrag von 95.000 EUR im Soll auf das Bankkonto eingebucht. Die Rückzahlung in Höhe von EUR 100.000 wird dem langfristigen Bankverbindlichkeitenkonto gutgeschrieben – bei einer angenommenen Restlaufzeit von zehn Jahren. Der Abschlag von EUR 5000,- wird als Belastung auf dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erfasst.

Im Falle der planmäßigen linearer Wertminderung wird dieser Betrag um 5000 bzw. 10 = 500 EUR pro Jahr ermäßigt. Daraus resultieren weitere Umbuchungen über das Bankkonto Zinsaufwand und Rechnungsabgrenzungsposten für Wertminderungen (nicht ein Bankkonto!) sowie Zinsaufwand und Bank für die „normalen“, dem Darlehen beigefügten Zinsen.

Bei einer zeitlichen Rückzahlung des Darlehens wird das Langzeit-Bankverbindlichkeitenkonto um die Rückzahlung mit dem gegenläufigen Bankkonto reduziert. Der Abschreibungsbedarf des Abschlags ist erforderlich, um die steuerliche Unbedenklichkeit der Gewinnkalkulation zu gewährleisten. Mit der Buchung der Abschreibungen als Zinsaufwand wird der Zinsencharakter der Abzinsung noch einmal deutlich. Im Falle eines Raten- oder Annuitätendarlehens kann der Abschlag auch nichtlinear abgeschrieben werden.

Die jeweilige Aufteilung der Jahresabschreibung erfolgt in diesem Falle nach Maßgabe der Verringerung der Zinsaufwendungen. Dies bedeutet, dass ein hoher Zinsaufwand im ersten Jahr mit einer hohen Abwertung des Disagios einhergeht, die sich proportional zu den Zinsaufwendungen der Folgejahre verringert (degressive Saldenabschreibung). Liegt die vertraglich festgelegte Fälligkeit der Zinsen unter der Tilgungsfrist, wird der Abzinsungssatz nur über die Dauer der Zinsen aufgelöst.

Die verbleibende Restmenge wird dann als Wertminderung gegen den Zinsaufwand gebucht. Gemäß 250 Abs. 3 HGB kann der Abschlag auch nach handelsrechtlicher Sicht unterschiedlich bewertet werden. Der Diskont kann ganz oder teilweise unmittelbar als Zinsaufwand erfasst werden. Es kann auch eine kürzerere Frist als die Kreditdauer oder die Dauer der Zinszahlung ausgewählt werden.