• Bodenlexikon

    Bodenlexikon

A - B - C

Blindboden

Ein Blindboden ist ein Unterboden, welcher zumeist aus ungehobelten Bretter besteht. Dieser Holzboden wird auf Balkenlage oder Lagerhölzern montiert und dient der Aufnahme eines Deckbelages. Der Abstand zwischen den Brettern (trocken) liegt bei ca. 10 mm.

D - E - F

Fertigparkett

Die wichtigsten Parkettarten sind genormt. Darüber hinaus werden von einzelnen Herstellern nicht genormte Parkettelemente angeboten, die aber aufgrund ihres Aufbaus eindeutig dem Parkett zuzuordnen sind. Hierzu zählen Hochkantlamellenparkett (Mehrzweckparkett, auch „Industrieparkett“), das so genannte 10-mm-Massivparkett (Lamparkett) sowie dessen Abkömmlinge mit Dicken zwischen 7 und 15 mm.

Die einzelnen Parkettarten bestehen aus unterschiedlichen dimensionierten Einzelelementen, die das Oberflächenbild des Parkettbodens mitbestimmen. Beim Hochkantlamellenparkett werden z.B. 8 mm breite und maximal 165 mm lange Holzlamellen aneinander gereiht. Sie ergeben einen anderen optischen Eindruck als Einstab- Parkettdielen von 180 mm Breite und 2,20 m Länge. Zwischen diesen Extremgrößen liegen die Verlegeeinheiten von Mosaikparkett, das klassische Stabparkett, und nicht zuletzt die Vielzahl der Mehrschichtparkett-Elemente mit einer Oberfläche aus 1, 2 oder 3 Stäben pro Element.

Neben der Holzart und der Art des Parketts sind der technische Aufbau der Deckschicht und die Sortierung maßgeblich für die optische Wirkung des Parkettbodens.

Qualitativ hochwertiges Parkett ist in unterschiedlichen optischen Ausprägungen erhältlich. Innerhalb einer Holzart prägen besonders die Farbunterschiede Maserungen und Asteinschlüsse das Erscheinungsbild. Die Sortierungsregeln sind für die meisten Parkettherstellungen verwendeten Holzarten ausführlich in den gültigen europäischen Normen beschrieben. Darin stehen zu jedem Symbol entsprechende Tabellen mit den jeweils zulässigen Merkmalen. Für die Qualität der Oberfläche von Parkett gelten einheitliche Symbole:

Kreis, Dreieck und Quadrat. Das Kreissymbol steht dabei für die oberste Sortierung (entspricht etwa der früheren Sortierung „natur“). Das Dreieck entspricht in etwa der früheren Sortierung „gestreift“ und das Quadrat in etwa „rustikal“. Die Tabelle zeigt im Vergleich ein vereinfachtes Beispiel für frühere übliche Sortierbezeichnungen. In der Praxis werden herstellerseitig weitere/andere Differenzierungen angeboten. Eine genaue Übersicht darüber geben die Sortierbücher der verschiedenen Parketthersteller.

Fertigvinyl

Vinylelemente für die schwimmende Verlegung zählen zu den elastischen Bodenbelägen. Sie werden als massive Vinylplanken mit einer ca. 4-6 mm dicken Vinylschicht oder als Vinyl-Sheets auf einem Holzwerkstoffträger, in der Regel aus HDF und mit einem Gegenzug, meist in einer Gesamtdicke von ca. 10 mm, angeboten. Beide Varianten sind mit Schnellverbindersystemen (Klickverbindung) ausgestattet und können auf geeigneten Untergründen ohne Verklebung verlegt werden.

Bei massiven Elementen ohne Trägerlage spricht man von „Massivvinyl“. 

Elemente auf Trägerlagen werden als „Fertigvinyl“ bezeichnet.

Allgemein sind für Bodenbeläge mit Vinyl-Oberfläche (sowohl Vinyl-Elemente wie auch Rollenware) ebenfalls die Begriffe Vinyl-, PVC- oder Designbodenbeläge gebräuchlich. Vinyl-Planken und –Fliesen werden auch unter der Bezeichnung Vinyl-Parkett sowie LVT (Luxury Vinyl Tiles) geführt.

Furnierboden

Als Furnierboden werden Fußbodenbeläge bezeichnet, die in der Regel aus drei Schichten aufgebaut sind:

Ein Echtholz-Deckfurnier mit einer Versiegelung oder einer Beschichtung, einer Trägerlage, meistens aus HDF und einem Gegenzug aus Furnier oder Kraftpapier.

Die Furnierlage ist im Allgemeinen dünner als 2,5 mm (ca. 0,6-2,5 mm), wodurch sich Furnierböden von Parkett, bei dem dickere Nutzschichten vorhanden sind, abgegrenzt. Die Gesamtdicken der Furnier-Fußbodenelemente liegen üblicherweise im Bereich von 8-10 mm.

Aktuelle Furnierböden sind mit Nut und Feder oder Schnellverbindersystemen (Klickverbindung) ausgerüstet und werden schwimmend, mit oder ohne verklebter Fuge, verlegt.

Neben der DIN-konformen Bezeichnung „Furnierter Fußbodenbelag“ sind auch die Bezeichnungen „Furnierboden“ und „Furnierparkett“ gebräuchlich.

Furnierböden schließen die Lücke zwischen Laminat und Parkettböden. Er ist i.d.R. preisgünstiger als Parkett, verfügt aber – im Gegensatz zum Laminat – über eine natürliche Echtholzoberfläche, sodass der verlegte Boden von einer Parkettfläche optisch kaum zu unterscheiden ist.

Im Unterschied zum Parkett ist beim Furnierboden die Nutzschicht erheblich dünner, sodass selbst exclusive Holzoberflächen ressourcendschonend und zu moderaten Preisen angeboten werden können.

Durch die relativ dünne Nutzschicht sind Furnierböden nicht für die Aufarbeitung vorgesehen – das höchstens einmalige Abschleifen ist nur bei sehr wenigen Anbietern, die ihre Elemente mit Nutzschichte nahe an 2,5 mm ausrüsten, überhaupt möglich.

Mit einer entsprechenden Versiegelung versehen, sind Oberflächen von Furnierböden ausgesprochen widerstandsfähig: Die geringe Deckschicht, auf der hoch verdichteten Trägerschicht, schafft einen besonders formstabilen Verbund, der sich beim Aufprall eines Gegenstandes deutlich weniger verformt, als herkömmliche Echtholz-Böden.

Böden mit integrierter Trittschalldämmung verbessern die Klang- und Raumschalleigenschaften und machen den Verzicht auf entsprechende Unterlagen möglich.

Furnierte Oberflächen können, auch in Teilbereichen, mit entsprechender Reparatur-Sets ausgebesset werden.

Wenn vom Hersteller nicht ausdrücklich hierfür freigegeben, sind Furnierböden nicht für den Einsatz in Feuchträumen und spritzwassergefährdeten Bereichen vorgesehen.

G - H - I

Hobeldiele

Art Dielen
Verlegung Mit Nut und Feder - vollflächige Verklebung auf ebenen Untergrund oder zum schrauben bzw. befestigen auf Unterkonstruktionen
Lebensdauer ca. 50 bis 100 Jahre
Herstellung Gehobelte Dielen
Stärke 15-50 mm
Längen bis 15 Meter
Renovierung ca. 5-8 mal abschleifbar
Fußbodenheizung bedingt empfehlenswert

Holzpflaster

Art Massivparkett
Verlegung wird so verlegt, dass Hirnholzseite als Lauffläche genutzt wird
Massivparkett wird schubfest mit Untergrund verbunden (schrauben, kleben, etc.)
Lebensdauer ca. 50 bis 100 Jahre
Renovierung bis zu 10 mal abschleifbar
Fußbodenheizung kaum empfehlenswert

J - K - L - Kork, Kurzdiele, Laminat, Linoleum...

Kork

Kork ist die Rinde der Korkeiche, die vor allem im warmen Mittelmeerraum wächst. Die Rinde wir traditionell von Hand geschält und wächst immer wieder nach, wobei die Schälung dem Baum nicht schadet und die Rinde im Laufe der Zeit immer hochwertiger wird.

Die besonderen Eigenschaften von Kork rühren von den mehr als 40 Millionen winziger Zellen pro Kubikzentimeter, die mit einem luftähnlichen Gemisch gefüllt sind. Sie sorgen für den feinen Aufbau (i.d.R. mindestens bestehend aus Korküberfläche; Trägerplatte und Gegenzug) mit einem ringsum verlaufenden mechanischen Verriegelungssystem für die schwimmende Verlegung.

Korkböden bestehen aus Naturkork und einem Bindemittel.  Die Produkte werden sowohl ohne Oberflächenbehandlung als auch mit öl-, wachs-, transparent versiegelter, eingefärbter oder eingefärbt versiegelter Oberfläche angeboten.

Die Entscheidung für Kork ist in der Regel die ganz bewusste Entscheidung für Ökologie, Wohngesundheit und Nachhaltigkeit. Korkböden verfügen über eine warm und weich Haptik, sind leicht zu pflegen und können, bei entsprechender Pflege, über viele Jahre hinweg ihr attraktives Aussehen bewahren.

Kurzdiele

Name Massiv-Kurzdiele, Schiffsboden, Dielenboden
Art Dielen
Verlegung Mit Nut und Feder - vollflächige Verklebung auf ebenen Untergrund oder zum schrauben bzw. befestigen auf Unterkonstruktionen
Lebensdauer ca. 50 bis 100 Jahre
Herstellung Endbehandelte oder rohe Massivdielen
Stärke 15-33 mm
Längen bis 15 Meter
Renovierung ca. 5-8 mal abschleifbar
Fußbodenheizung bedingt empfehlenswert

Laminat

Eine enorme Marktentwicklung von Laminatböden wurde auch durch eine kontinuirliche Weiterentwicklung des Produktionsprozesses und der Produkteigenschaften von Laminat ermöglicht. Im Rahmen der oben genannten Definition gibt es verschiedene Produktvarianten, die auch den chronologischen Entwicklungsprozess von Laminatböden dokumentieren.

Hochdruck-Schichtpressstoff-Böden (HPL, CPL) - High-Pressure Laminate
Bei der ersten Generation von Laminatböden handelt es sich um ein Produkt, bei dem zunächst Dekorpapier und Overlay mit speziellen Kraftpapieren verpresst werden. Erst in einem zweiten Schritt werden diverser sogenannte Hockdruck-Schichtpressstoff und der Gegenzug auf die Trägerplatte verleimt. Aufgrund der zusätzlichen Kraftpapiere im Schichtpressstoff ist der Boden besonders stark belastbar.

Direkt beschichtete Laminatböden (DPL, CML) - Direct Pressure Laminate
ermöglichen eine deutlich höhere Ausstoßmenge durch Einsparung eines Arbeitsgangs. Dabei wird die Dekorschicht (Dekorpapier und Overlay) und der Gegenzug direkt mit der Trägerplatte in einem Arbeitsgang verpresst. Direkt beschichtete Laminatböden dominieren derzeit den Markt. 

Direkt bedruckte Laminatböden (PDL) - Printed direct laminate
Bei der dritten Generation von Laminatböden wird das Dekor direkt auf die Trägerplatte gedruckt. Der Produktionsprozess wird damit vereinfacht, was eine Optimierung des Produktes mit sich bringt. Jeder PDL-Boden wird über der Basisfarbe und dem Druck mit Korund und Lacksystemen für Glätte und Härte endbehandelt. Die letzte Härteschicht bildet gleichzeitig die Oberflächenstruktur.

Linoleum

Linoleumbodenbeläge gehören zu den elastischen Bodenbelägen. Sie haben ihren Namen vom Leinöl (linum oleum) und bestehen in der Regel aus einem grobmaschigen Jutegewebe, auf das einseitig die Linoleumdeckmasse aufgewalzt wird. Bodenbeläge aus Linoleum werden in Europa seit über 100 Jahren ursprünglich als Rollen- oder Bahnenware, hergestellt.

Linoleum besteht vorwiegend aus natürlich nachwachsenden Rohstoffen und ist vollständig recycelbar, wodurch es im Zuge wachsenden Umweltbewusstseins wieder zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Eine Renaissance erlebt Linoleum seit einiger Zeit in Form von Linoleum-Fertigboden. Er besteht aus Fertigelementen, die – ähnlich wie Fertigparkett – dreischichtig aufgebaut sind. Die Einzelschichten bestehen aus einer Nutzschicht aus 2-4 mm Linoleum, einem 6 bis 7 mm starken Träger – in der Regel eine HDF-Platte – und einem Gegenzug aus Kraftpapier oder Kork.

Der gesamte Aufbau ist ca. 10 mm dick. Die Paneele sind rundum mit Nut und Feder versehen oder mit Schnellverbindersystemen (Klickverbindung) ausgerüstet und  wird schwimmend, mit oder ohne verklebter Fuge, verlegt.

Linoleum zählt zu den sehr haltbaren, widerstandsfähigen Bodenbelägen. Je dicker die Nutzschicht gewählt wird, umso größeren Belastungen kann er trotzen. Fertiglinoleum ist für den Einsatz im Wohn- und Objektbereich geeignet. Aufgrund seiner bakteriostatischen Eigenschaften (es hemmt also das Bakterienwachstum) findet man es häufig in Gebäuden mit erhöhten Hygieneanforderungen.

Die Nachhaltigkeit, die ökologischen Vorteile sowie die guten Umwelt- und Gesundheitseigenschaften werden durch mehrere anerkannte Gütesiegel unterstrichen.

Linoleum kann im Auslierungszustand einen eigenen, materialtypischen Geruch innehaben, der sich aber, bei ausreichender Belüftung, in kurzer Zeit abbaut. Je nach Dauer und Intensität des Lichteinfalls können Linoleumoberflächen zu leichten Farbabweichungen neigen. Abhängig vom Farbton des Materials und der Dauer/Intensität des Lichteinfalls ist dieser Vorgang („Abbau des Reifeschleiers“) i.d.R. spätestens nach einigen Wochen abgeschlossen (hierzu bitte die Hinweise der Hersteller beachten).

M - N - O

Massiv-Kurzdiele

Name Massiv-Kurzdiele, Schiffsboden, Dielenboden
Art Dielen
Verlegung Mit Nut und Feder - vollflächige Verklebung auf ebenen Untergrund oder zum schrauben bzw. befestigen auf Unterkonstruktionen
Lebensdauer ca. 50 bis 100 Jahre
Herstellung Endbehandelte oder rohe Massivdielen
Stärke 15-33 mm
Längen bis 15 Meter
Renovierung ca. 5-8 mal abschleifbar
Fußbodenheizung bedingt empfehlenswert

Massivholzdielen / Massivholzböden

Die Qualität der Sortierung sollte möglichst nach Norm und mit den Sortiersymbolen „Kreis“, „Dreieck“ und „Quadrat“ erfolgen.

Freie Klassen bzw. Sortierungen sollten schriftlich vereinbart werden. 

Beispiele für freie Klasse/Werkssortierung:

Select
Im Prinzip astfrei, natürliche Unterschiede in Farbe und Maserung sowie Punktäste sind jedoch erlaubt. Bei einigen Holzarten wie Eiche, Kirsche und Walnuss ist auch geringfügig gesunder Splint im Randbereich erlaubt.

Natur
Natürliche Holzmerkmale wie festverwachsene Äste, gespachtelte Ast- und Oberflächenrisse, Farbkern, Splint und sonstige holzarttypischen Merkmale sind erlaubt.

Rustikal
Offene Äste, Oberflächenrisse , gespachtelte Ast- und Oberflächenrisse, Farbabweichungen, Splint uns sonstige holzarttypische Merkmale sind erlaubt.

Massivvinyl (Vinyl/Fertigvinyl)

Vinylelemente für die schwimmende Verlegung zählen zu den elastischen Bodenbelägen. Sie werden als massive Vinylplanken mit einer ca. 4-6 mm dicken Vinylschicht oder als Vinyl-Sheets auf einem Holzwerkstoffträger, in der Regel aus HDF und mit einem Gegenzug, meist in einer Gesamtdicke von ca. 10 mm, angeboten. Beide Varianten sind mit Schnellverbindersystemen (Klickverbindung) ausgestattet und können auf geeigneten Untergründen ohne Verklebung verlegt werden.

Bei massiven Elementen ohne Trägerlage spricht man von „Massivvinyl“. 

Elemente auf Trägerlagen werden als „Fertigvinyl“ bezeichnet.

Allgemein sind für Bodenbeläge mit Vinyl-Oberfläche (sowohl Vinyl-Elemente wie auch Rollenware) ebenfalls die Begriffe Vinyl-, PVC- oder Designbodenbeläge gebräuchlich. Vinyl-Planken und –Fliesen werden auch unter der Bezeichnung Vinyl-Parkett sowie LVT (Luxury Vinyl Tiles) geführt.

P - Q - R

Parkett - Parkettboden

Die wichtigsten Parkettarten sind genormt. Darüber hinaus werden von einzelnen Herstellern nicht genormte Parkettelemente angeboten, die aber aufgrund ihres Aufbaus eindeutig dem Parkett zuzuordnen sind. Hierzu zählen Hochkantlamellenparkett (Mehrzweckparkett, auch „Industrieparkett“), das so genannte 10-mm-Massivparkett (Lamparkett) sowie dessen Abkömmlinge mit Dicken zwischen 7 und 15 mm.

Die einzelnen Parkettarten bestehen aus unterschiedlichen dimensionierten Einzelelementen, die das Oberflächenbild des Parkettbodens mitbestimmen. Beim Hochkantlamellenparkett werden z.B. 8 mm breite und maximal 165 mm lange Holzlamellen aneinander gereiht. Sie ergeben einen anderen optischen Eindruck als Einstab- Parkettdielen von 180 mm Breite und 2,20 m Länge. Zwischen diesen Extremgrößen liegen die Verlegeeinheiten von Mosaikparkett, das klassische Stabparkett, und nicht zuletzt die Vielzahl der Mehrschichtparkett-Elemente mit einer Oberfläche aus 1, 2 oder 3 Stäben pro Element.

Neben der Holzart und der Art des Parketts sind der technische Aufbau der Deckschicht und die Sortierung maßgeblich für die optische Wirkung des Parkettbodens.

Qualitativ hochwertiges Parkett ist in unterschiedlichen optischen Ausprägungen erhältlich. Innerhalb einer Holzart prägen besonders die Farbunterschiede Maserungen und Asteinschlüsse das Erscheinungsbild. Die Sortierungsregeln sind für die meisten Parkettherstellungen verwendeten Holzarten ausführlich in den gültigen europäischen Normen beschrieben. Darin stehen zu jedem Symbol entsprechende Tabellen mit den jeweils zulässigen Merkmalen. Für die Qualität der Oberfläche von Parkett gelten einheitliche Symbole:

Kreis, Dreieck und Quadrat. Das Kreissymbol steht dabei für die oberste Sortierung (entspricht etwa der früheren Sortierung „natur“). Das Dreieck entspricht in etwa der früheren Sortierung „gestreift“ und das Quadrat in etwa „rustikal“. Die Tabelle zeigt im Vergleich ein vereinfachtes Beispiel für frühere übliche Sortierbezeichnungen. In der Praxis werden herstellerseitig weitere/andere Differenzierungen angeboten. Eine genaue Übersicht darüber geben die Sortierbücher der verschiedenen Parketthersteller.

Riemen-Parkett

Art Massivparkett
Verlegung Mit Nut und Feder - vollflächige Verklebung auf ebenen Untergrund oder zum schrauben bzw. befestigen auf Unterkonstruktionen
Massivparkett wird schubfest mit Untergrund verbunden (schrauben, kleben, etc.)
Lebensdauer ca. 50 bis 100 Jahre
Herstellung Aus Vollholz, Die Verbindung der Stäbe erfolgt durch angehobelte Federn
Stärke 14-23 mm
Längen 350 - 1500 mm
Breiten 45 - 100m
Renovierung ca. 5-8 mal abschleifbar
Fußbodenheizung nicht empfehlenswert

S - T - U - Schiffsboden...

Schiffsboden

Name Massiv-Kurzdiele, Schiffsboden, Dielenboden
Art Dielen
Verlegung Mit Nut und Feder - vollflächige Verklebung auf ebenen Untergrund oder zum schrauben bzw. befestigen auf Unterkonstruktionen
Lebensdauer ca. 50 bis 100 Jahre
Herstellung Endbehandelte oder rohe Massivdielen
Stärke 15-33 mm
Längen bis 15 Meter
Renovierung ca. 5-8 mal abschleifbar
Fußbodenheizung bedingt empfehlenswert

V - W

Vinyl (Massivvinyl/Fertigvinyl)

Vinylelemente für die schwimmende Verlegung zählen zu den elastischen Bodenbelägen. Sie werden als massive Vinylplanken mit einer ca. 4-6 mm dicken Vinylschicht oder als Vinyl-Sheets auf einem Holzwerkstoffträger, in der Regel aus HDF und mit einem Gegenzug, meist in einer Gesamtdicke von ca. 10 mm, angeboten. Beide Varianten sind mit Schnellverbindersystemen (Klickverbindung) ausgestattet und können auf geeigneten Untergründen ohne Verklebung verlegt werden.

Bei massiven Elementen ohne Trägerlage spricht man von „Massivvinyl“. 

Elemente auf Trägerlagen werden als „Fertigvinyl“ bezeichnet.

Allgemein sind für Bodenbeläge mit Vinyl-Oberfläche (sowohl Vinyl-Elemente wie auch Rollenware) ebenfalls die Begriffe Vinyl-, PVC- oder Designbodenbeläge gebräuchlich. Vinyl-Planken und –Fliesen werden auch unter der Bezeichnung Vinyl-Parkett sowie LVT (Luxury Vinyl Tiles) geführt.

X - Y - Z

Ziehklinge

Als Ziehklinge bezeichnet man ein Werkzeug, dass zum Glätten bzw. Reinigen von Holz- und Lackoberflächen genutzt wird. Es besteht aus einen Stück dünnen Federstahls und einen Haltegriff.

Zweischicht-Parkett / Zweischichtaufbau

Zweischicht-Parkett ist ein Fertig-Parkett bzw. Einstab-Pakett und besteht aus zwei Schichten. Parkettholz bildet dabei die Nutzschicht, darunter wird ein mehrschichtiges Funiersperrholz angepresst (zur Stabilisierung). Aufgrund der geringen Aufbauhöhe eignet sich dieser Boden perfekt für Fußbodenheizungen.