Der Schweizer sucht nun nach Erben von verwaisten Konten. um zu beobachten, wann alle anderen Nicht-Millionäre zumindest Kekse mampfen. So kurz für mich, ich bin ein Multimillionär und muss es nicht, sozusagen. Ich suche dringend einen reichen Mann, der mir privates Geld leiht. “ Da sind Millionäre drin, einer macht nur Immobilien“, sagt er.
Das Geld ist weg!
Weshalb der Millionär Wilhelm Oberle seinen Wohlstand intelligent zerstört. Nicht dass Wilhelm Oberle knauserig ist. Die ausgebildete Kauffrau ist auf der Suche nach Möglichkeiten, ihr Geld ausgeben zu können, es unverzinslich zu leihen, ja zu verschenken – unter einer Bedingung: dass der Empfänger das Geld wirklich aufbringt. Diejenigen, die genug Geld haben und nicht mehr brauchen – und wenn ja, wer würde es einräumen?
Zum Beispiel Wilhelm Oberle. Der hat mehr als genug Geld und gibt es zu. Wilhelm Oberle ist seither nicht mehr Hersteller von Naturarzneimitteln in den Kirchhofener Gebieten, sondern ein Wohltäter. „â??Als sich herausstellte, dass meine SchÃ?ler mein Unternehmen, das ich aufgebautes hatte, nicht weiterfÃ?hren wollten und ich mich daher entschlossen hatte, es zu verÃ?uÃ?ern, wollte ich nicht, dass sie das ganze Geld als meine Nachkommen bekamenâ??, erklÃ?rt Oberle heute den SchrittkÃ?hlerisch.
Das Stiftungskapital seiner Kanzlei beläuft sich zurzeit auf zehn Mio. E. Sie gibt bis zu 1 Mio. EUR pro Jahr aus dem Erlös dieser Aktien für ihren satzungsgemäßen Zweck aus: „Die Beförderung und Betreuung von Menschen, die aufgrund ihres Lebensalters, ihrer Gesundheit oder ihres psychischen Zustandes, ihrer gesellschaftlichen Lage oder materieller Notlagen auf die Mitwirkung Dritter angewiesen sind.
„Damit hat der straffe Familienvater seine Schützlinge zum Teil deserbt, aber sie sind auch beteiligt: So ist der Junge Clemens für die Auslandshilfe der Foundation verantwortlich, Frau Cathrin kümmert sich um die Sozialhilfe in Deutschland, mit dem Fokus auf den Grossraum Freiburg. Neben den anderen festen Mitarbeitern der Fondation – vier Sozialarbeiterinnen und eine fremdsprachige Sekretärin – haben die beiden viel zu tun: Die Bedarfsdynamik ist hoch.
In Einzelfällen kann es sich dabei um handhabbare Summen handeln, wie z.B. die Ausgaben für eine Schulreise, die sich ein Elternteil nicht mehr leisten kann, oder um eine fällige Elektrizitätsrechnung, die die Förderstiftung bezahlt, um den Elektrizitätsbedarf wieder in den notleidenden Hausstand zurückzuführen, oder sogar nur um die Abendmahlskleidung für den Weissen Sonntagabend. „Schulden sind die neue Art der Armut“, sagt Oberle.
Oberle ermahnt seine Altersgenossen (die Reichen) vielmehr zu beten: „Viele Menschen, vor allem die Erfolgsmenschen, schätzen ihren eigenen Teil an ihrem Sieg zu hoch ein und missachten die Umstände: Freude, Zufälle oder das große Wortschicksal. „Oberle versteht seine Gründung nicht als Konkurrent des geregelten Wohlfahrtsstaates oder als Reparaturwerkstatt für dessen Auslassungen.
„Die öffentliche Unterstützung kann nicht jede Kluft schließen“, sagt der Geber. Außerdem gibt es eine verborgene Not. „Oberles Weltbild stimmt mit dem überein, was Lothar Späth seit vielen Jahren als Vorbild für eine neue Zivilgesellschaft propagiert: ein blühendes Gründungssystem. Es ist notwendig, die Menschen dazu zu bewegen, mit Vergnügen einen intelligenten Vermögensabbau durchzuführen.
„Wenn man nur die reinen Ziffern betrachtet, dann wäre diese Bitte des geschäftigen Schwäbischen nicht nötig gewesen: Das Gründungssystem in Deutschland befindet sich seit Anfang der 90er Jahre in einem Aufschwung. Das Erbe der unternehmerischen Generation der Nachkriegszeit, so Wilhelm Oberle, sucht nach sinnvollen Zweckbeziehungen. Aber oft muss der Gründer auf Freunde und Feinde hören:
Gerade hier, im immer noch weitverbreiteten Geruch der Gründungen als versteckte Steuermodelle, erkennt Obersle das Hindernis für eine florierende Gönnerlandschaft. Ich kann es aber nicht unerwartet behaupten, jetzt werde ich mit dem Fundament aufhören. Das Geld ist weg, unwiderruflich weg! „â??Wenn Stillerer Obere die Schnauze vollhat, weiÃ? er, was ihn wieder aufbaut: eine Partie nach Afrika oder SÃ?damerika, wo seine Grundsteinlegung die HÃ?lfte der jÃ?hrlichen Hilfe leistet, in PrÃ?parate fÃ?r Strassenkinder in Peru oder fÃ?r Wells in Tanzania.
„So ließ er auf dem Fundament in Freiburg eine Ersatzprothese nach genauen Angaben errichten.