und endet damit, dass er so etwas nur für kurze Zeit tut. Dafür muss er kurzfristig Geld finden (z.B. durch ein Massenkredit) und vorzugsweise sofort einen Käufer finden. Er ist an einem Ort, an dem er das Geld nicht aufbringen kann, um zur Schule zu gehen. Ohne die Medikamente kann ich das Geld nicht auftreiben.
Frau Irmgard Gleußner
Inhalte: Dieses Drehbuch präsentiert das Konkursrecht in einprägsamer Weise mit vielen Diagrammen: Nach einer Einführung widmen sich detaillierte Abschnitte dem laufenden Verfahren, der Firmeninsolvenz und der Konsumenteninsolvenz. Ergänzend zum abstrakten Wissenstransfer wird ein exemplarischer Fall vorgestellt, der die unterschiedlichen Phasen der Zahlungsunfähigkeit durch das ganze Drehbuch in immerwährenden kleinen Abschnitten veranschaulicht.
Das Konzept: Die Skripte „JURIQ Success Training“ sind besonders auf die Belange der Schüler abgestimmt und stellen ein umfangreiches „Trainingspaket“ zur Examensvorbereitung bereit: Der Lerninhalt ist absoluten prüfungsorientiert; ergänzende Ratschläge von versierten Prüfern fördern das Verstehen und geben nützliche Prüfungstipps; in den Lerntext eingebundene Wiederholungs- und Bewegungselemente (Online-Wissenscheck und Übungen mit Expert Opinion Style Solutions) sichern den Lernfortschritt; Abbildungen von schwierigen Sachverhalten fungieren als „Lernanker“ und unterstützen den Lernexperimente; Trinkgelder des Lerncoachs tragen zur Optimierung des eigenen Lernfortschritts bei; eine moderne Farbgebung sorgt für eine stimmungsvolle Lernerfahrung.
Wo das Geld herkommen könnte
Die SPÖ und die ÖVP haben den Haushalt für 2012 erst nach der Fertigstellung des Budgets für 2012 umgerechnet – und sich bereits auf ein weiteres Einsparziel von rund zwei Mrd. EUR für das nächste Jahr geeinigt. Es ist jedoch noch nicht klar, wie die Bundesregierung kurzfristig so viel Geld aufbringen will, zumal das Sparmaßnahmenpaket wahrscheinlich erst zur Jahresmitte in Kraft tritt.
Allerdings scheint der Umfang der unmittelbaren Einsparungen beschränkt und sehr eingeschränkt zu sein. Margit Schratzenstaller vom WIFO und Bernhard Felderer vom IHS sind sich einig, dass die Fördermittel kurzfristig abgebaut werden können. Dabei ist die Bundesregierung verhältnismäßig beweglich, da viele Fördermittel auf lange Sicht nicht versprochen wurden. Dies würde einer Verringerung der diskretionären Ausgaben gleichkommen (nicht vom Gesetz festgelegt).
Über eine Reduzierung der diskretionären Ausgaben um drei Prozent wurde bereits im vergangenen Jahr diskutiert, dann aber abgebrochen. Mit einer Reduzierung um drei Prozent würden damit rund 200 Millionen EUR eingespart. Auf jeden Fall hat die Bundesregierung nicht den einfachsten Weg ausgenutzt, um dem Land kurzfristig Geld zu ersparen, und zwar durch eine moderatere Rentenanpassung und niedrige Gehälter für Beamte:
Ein Nullrunde für den öffentlichen Dienst hätte eine Einsparung von 280 Millionen EUR (rund 110 Millionen EUR pro Prozentpunkt) zur Folge gehabt, die Rentenerhöhung für den öffentlichen Dienst und die ASVG-Pensionäre kosten über eine Milliarde EUR (rund 380 Millionen EUR pro Prozentpunkt). Felder er klagt, dass die Bundesregierung den Staatsbeamten zu früh nachgegegeben und keinen „moderaten“ Tarifabschluss erzwungen hat: „Es war absehbar, dass man Geld einsparen musste.
„Dagegen wären Sparungen durch eine große Renten- oder Verwaltungsreform weder im Laufe des Jahres noch ohne Vorlaufzeiten möglich, wie die vom Rat am Donnerstag verabschiedete Verwaltungsgerichtsreform aufzeigt. Auf kurze Sicht wird es jedoch keine Kosteneinsparungen sondern zusätzliche Kosten von rund 1,5 Millionen aufkommen. „Schratzenstaller rechnet angesichts des Einsparziels von zwei Milliarden EUR für 2012 damit, dass die Bundesregierung neben kurzfristig angelegten Sparpaketen auch langfristig angelegte strukturelle Reformen beschließen wird, um die Steuererhoehungen auf ein Minimum zu begrenzen.
Nach Auffassung beider Gutachter wären Steuererhöhungen mit kurzfristiger Wirkung einfachere Maßnahmen als Sparprogramme – allerdings auch hier mit Restriktionen. Felder er mahnt vor einer kurzzeitigen Kündigung der 10-jährigen Spekulationsfrist für Liegenschaften. Ein Anstieg um einen Kompromiß würde eine Milliarde EUR pro Jahr einbringen. Es ist jedoch anzumerken, dass sich die Steigerung, wenn sie erst Mitte des Jahres wirksam wird, in diesem Jahr nur auf 500 Millionen EUR belaufen würde.