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Zinsen Schweizer Banken

Von der FinTech-Lösung können auch Schweizer Banken profitieren. Aufgrund des Zinsumfelds handelt es sich bei der Zinsmarge um Schweizer Banken. Nutzen Sie unsere attraktiven Zinssätze und kontaktieren Sie unsere Spezialisten. Die DBA Schweiz – Kolumbien entspricht weitgehend dem OECD-Musterabkommen. Altersvorsorge: Das ABC der Altersvorsorge in der Schweiz.

Zehn Jahre nach der Finanzmarktkrise

Seitdem sind viele Banken vom Strommarkt verschollen, auch weil sie von der politischen Seite zur Umsetzung zahlreicher neuer und zum Teil sehr weitreichender Regelungen zwang. Darüber hinaus stehen die Häuser vor neuen Aufgaben wie negativen Zinsen, branchenfremder Wettbewerb und den vielen grundlegenden Änderungen durch die fortschreitende Automatisierung. Inzwischen sind die Kreditinstitute eindeutig der Ansicht, dass die gestraffte Regulierungsagenda ihre volle Wirksamkeit gezeigt hat: 87% der Banken sind überzeugt, dass der Kapitalmarkt heute robuster ist als vor der Finanzmarktkrise.

Darüber hinaus gehen 37 Prozentpunkte (Vorjahr: 11 Prozentpunkte) der untersuchten Banken gar davon aus, dass die Regulierungsdichte nicht weiter steigen wird – das ist der Höchstwert seit Beginn dieser Untersuchung. In den vergangenen Jahren waren die Banken daher mit der Implementierung der neuen Regulierungsbestimmungen sehr intensiv befasst. Im Zuge der Normierung des Regulierungsrahmens, auf die die Banken gespannt sind, zeichnet sich auch eine Neuausrichtung der allgemeinen Schwerpunktthemen ab.

Im laufenden Jahr wollen 43 und 27 Prozentpunkte der untersuchten Institutionen mehr auf Innovationen und Wirtschaftswachstum setzen. Die Veränderung, in der sich der Finanzsektor derzeit durch die fortschreitende Technisierung wiederfindet, macht diese Entwicklung noch bedeutsamer. Nach wie vor sehen die Banken die negativen Zinsen als unproblematisch an – 86 Prozentpunkte (Vorjahr auch 86 Prozentpunkte) der untersuchten Banken sehen aus der Niedrigzinspolitik der SNB heraus nachteilige Auswirkungen auf ihr Haus.

Die mit Abstand hÃ?ufigste Konsequenz ist in diesem Kontext die Verringerung der Margen im traditionellen BankgeschÃ?ft (59 Prozent). Durch den zunehmenden Druck auf die Margen kommt es manchmal vor, dass die Mehrzahl der Banken (57 Prozent) die Weiterleitung von negativen Zinsen an private Kunden nicht mehr grundsätzlich ausschließt. Die untersuchten Banken gehen davon aus, dass sich das ungünstige Zinsmilieu für die Banken auf kurze Sicht nicht verändern wird.

Die klare Mehrzahl der Teilnehmer (74 Prozent) geht davon aus, dass die SNB ihre weitreichende geldpolitische Ausrichtung erst auf mittlere Sicht, d.h. in ein bis drei Jahren, aufgeben wird. Somit sind die Banken weiterhin herausgefordert. Trotz des negativen Zinsumfelds ist das Aktivgeschäft für Schweizer Banken nach wie vor interessant und wird als noch interessanter als in den vergangenen Jahren eingestuft.

Lediglich 25 Prozentpunkte der untersuchten Institutionen geben an, dass sie für das aktuelle Jahr eine striktere Kreditvergabepolitik anstreben. Vor vier Jahren waren es noch 60 Prozentpunkte, die dann stetig zurückgingen. „â??Die Banken sind viel zuversichtlicher als in den vergangenen Jahren. Schweizer KMU haben die Herausforderung des Schweizer-Franken-Schocks gut bewältigt und sind in guter Verfassung“, sagt Schwaller.

In den vergangenen Jahren war die Zeit außergewöhnlich niedriger Forderungsausfälle gekennzeichnet, was anscheinend auch die Beurteilung der Banken mitbestimmt. Lediglich noch 20 Prozentpunkte (Vorjahr 30 Prozentpunkte) der Banken erwarten – trotz des stetig wachsenden Fremdkapitalvolumens – steigende Wertanpassungen und Kreditrisikovorsorgen. „â??Solange die Zinsen niedrig sind, können die Schuldner die aktuell Ã?berhaupt niedrigen Finanzkosten vergleichsweise einfach ausgleichen.

Schweizer Banken sehen das Potential der zunehmenden Automatisierung immer mehr. Die 53 Prozentpunkte (Vorjahr 26 Prozentpunkte) der untersuchten Banken gehen davon aus, dass die technologischen Entwicklungen letztendlich auch in ihrer Industrie grundlegende Auswirkungen auf die Strategie, das Geschäftsmodell und die Unternehmensprozesse haben werden. Dies ist ein wahrer Meinungswechsel, denn schon in den vergangenen Jahren sah die Mehrzahl der Banken die digitale Kommunikation vor allem als einen weiteren Absatzkanal, der ihr bestehendes Geschäftsfeld komplettiert.

Fast drei Viertel aller untersuchten Banken glauben heute, dass sich der Schweizer Finanzplatz im strukturellen Wandel begriffen ist. „â??Die digitale Datenerfassung ist der bedeutendste Motor des nachhaltigen Strukturwandels. Nach Ansicht der Banken ist die digitale Verwertung schon lange nicht mehr nur ein Trendthema, sondern eine wachsende Realität“, sagt Toepfer.

Die Banken reagieren auf diese Entwicklungen mit Investitionen in die Bildung von elektronischen Think Tanks oder Innovationszentren, in denen neue Lösungsansätze geprüft und weiter entwickelt werden. Mit einer großen überwiegenden Zahl von 75 Prozentpunkten der untersuchten Banken ist geplant, in den kommenden Jahren Robotern oder virtuellen Mitarbeitern den Einsatz zu ermöglichen. Aus Sicht der Banken wird sich diese Tendenz vor allem in den Themenbereichen Analysen und Entscheidungen (z.B. Investmentvorschläge, Kreditentscheidungen) sowie im Middle- und Back Office wiederfinden.

„Dazu sind jedoch weitere Schritte in der Vereinheitlichung und Industie-rung der Geschäftsprozesse bei den Banken erforderlich“, sagt Toepfer. Das rasante Tempo der fortschreitenden Automatisierung hat zu einer größeren Schwachstelle der IT-Sicherheit für Banken geführt. Ebenfalls wurden die Schweizer Niederlassungen der beiden Großbanken erhoben; ihre Bewertungen wurden in die Gesamtbewertungen einbezogen, aber bei den Bewertungen nach Bankart nicht mitberücksichtigt.

33 Prozentpunkte der untersuchten Institutionen waren ausländische Banken, 31 Prozentpunkte private Banken, 22 Prozentpunkte regionale Banken und 14 Prozentpunkte kantonale Banken. Von den Instituten kommen 70 prozentig aus der deutschsprachigen Schweiz, 23 prozentual aus der französischsprachigen Schweiz und 7 prozentual aus dem Vogtland.