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Peer to Peer Schweiz

Mit einem weiteren Peer-to-Peer-Startup wächst die deutsche Fintech-Szene. An dieser Stelle setzt das Schweizerische Rote Kreuz Graubünden mit seinem Peer-to-Peer-Projekt an. Peer-to-Peer-Plattformen können zu einer stabileren Plattform beitragen. Bei der Selbsthilfe hat die Unterstützung von Gleichaltrigen in letzter Zeit an Bedeutung gewonnen. Das bargeldlose Bezahlen in Geschäften, Restaurants und Tankstellen ist für Menschen mit Wohnsitz in der Schweiz seit langem eine Selbstverständlichkeit.

Peer-Qualifizierung

Die Basis ist die Vorstellung, das Erlebniswissen von Menschen, die ihre eigenen Genesungswege gehen, für andere nutzbar zumachen. Vorraussetzung dafür ist die Qualifikation für diese Aktivität, z.B. durch gemeinsamen Erfahrungsaustausch sowie durch den Aufbau von grundlegenden methodischen und rechtlichen Kenntnissen in der Peer-Weiterbildung. Die Peers können ihr Fachwissen in unterschiedlichen Funktionen bereitstellen.

In einem EU-Projekt wurde zwischen 2005 und 2007 unter dem Titel „Experienced Involvement“, kurz „Ex-In“, ein Weiterbildungslehrplan für die Qualifikation von Peers, auch bekannt als Ex-In-Lerner oder Genesungsbegleiter, aufgesetzt.

gleichrangig

Durch hohe Transferraten ist es nun möglich, schnell und unkompliziert Dateien aus dem Web zu laden. Mit dem weltweiten Netzwerk eröffnen sich neue Wege für den Datenaustausch, sei es im Kunstbereich, bei Nachrichten oder in der Natur. Zugleich erleichtert das Web die Urheberrechtsverletzungen, die insbesondere über File-Sharing-Netzwerke in immer größerer Anzahl durchgeführt werden.

Mit diesen Austauschen (Peer-to-Peer oder P2P) können Nutzerinnen und Nutzer Dateien in jedem nur vorstellbaren Formfaktor (Musikdateien, Spielfilme, Programme, Bilder, Texten ) austauschen; diese werden auf dem entsprechenden Rechner abgelegt und der Tausch ist kostenlos, in großem Umfang und ohne Qualitätseinbußen. So wird auch eine große Menge an geschützten Informationen übertragen.

Der Bundesgerichtshof hat die Firma Logep AG aufgefordert, die Datenverarbeitung im Zuge der Verhinderung von Copyright-Verletzungen in P2P-Netzwerken zu unterlassen und der Firma Logep AG zu untersagen, die bereits erhaltenen Informationen an die betreffenden Rechteinhaber weiterzugeben.

Zu den größten P2P-Kreditplattformen in Europa gehören

Seit den ersten Anlagen in diese neue Asset-Klasse im Jahr 2005 ist der weltweite P2P-Kreditmarkt mit einer eindrucksvollen jährlichen Wachstumsrate gewachsen. Obwohl die USA den größten Teil des Darlehensvolumens ausmachen, gibt es in Europa auch immer größere P2P-Kreditplattformen, die Darlehensnehmern und Investoren eine elektronische Variante zur traditionellen Bankfinanzierung und zu traditionellen Anlageprodukten bieten.

Die untenstehende Infografik* zeigt die größten und bedeutendsten europäischen Unternehmen. Es gibt in Europa über 70 Vergleichsplattformen in 19 Staaten, die bereits über 16 Milliarden EUR kumulativ vergeben haben. Mit einem Finanzierungsvolumen von über 900 Mio. EUR (das sind rund 5% des Marktanteils in Europa) ist Deutschland der zweitgrößte Absatzmarkt in Europa.

Frankreich liegt mit 700 Mio. EUR an dritter Position bei den Finanzierungen, die 4% des Marktes ausmachen. Großbritannien hat die meisten Platformen, vor Frankreich und Spanien mit je 6 Platformen. Für die Ostseeanrainerstaaten (Estland, Lettland und Litauen) gibt es 13 Plattforme und ein Finanzierungsvolumen von rund 850 Mio. EUR.