Home > Kredite für alle > Islamische Bank

Islamische Bank

Es richtet sich nicht nur an Muslime, sondern auch an Mitglieder anderer Religionen, die die Ethik einer islamischen Bank teilen. Ab Februar testet die BAWAG das islamische Bankwesen und bietet Finanzprodukte an, die halal sind. Islamisches Bankwesen, seine Geschichte und Besonderheiten. Der Kölner Islam erlaubt keine Zinsen für Geldgeschäfte. In der islamischen Finanzwelt werden Investitionen nach den Regeln der Scharia getätigt.

Islambank

Im Jahr 2015 wurde in Frankfurt die erste islamische Bank in Deutschland eröffnet. Als erstes muslimisches Geldinstitut in Deutschland agiert die KT Bank nach dem Prinzip „No Interest, Waffen, Tabak und Alkoholgeschäfte“. Islamic Banking bezeichnet die Führung von Bankgeschäften unter der Maßnahme und der Moral des Islams (kein Profit ohne äquivalente Sachwerte).

Die “ Religion “ ist für Islamische Pflanzen wichtig, die religiöse Integrität. Die Investitionen erfolgen auf der Grundlage des muslimischen Gesetzes, das Interesse und Bestechungsgelder untersagt, Geschäfte. Mit Spirituosen, Zigaretten, Glücksspiel und Schweinen. Von der Scharia, der Summe aller Befehle und Verboten, die die rechtgemäÃ?e Lebensanschauung für der Muslime prägt, hängen die Fundamente der muslimischen Wirtschaft ab.

Zu den beiden größten Islambanken von Türkei gehören die türkische Bank und Türk Arap Bankas?. Sie arbeiten nach muslimischem Recht. Als nächstes folgen islamische Bänke, die global operieren:

Islambank in Deutschland?

Die Mannheimer Türkische Bank ist die erste Sharia-Bank in Deutschland und der Euro-Region, die eine Vollbank-Lizenz für Unternehmens- und Privatkunden erlangt. Es richtet sich nicht nur an Moslems, sondern auch an Mitglieder anderer Glaubensrichtungen, die die Moral einer muslimischen Bank mittragen. Für das Islamic Banking in Deutschland geht die Türkische Bank von einem erfolgreichen Abschluss aus, denn die Sparrate der Moslems ist zweimal so hoch wie der nationale Durchschnitt.

Ein negativer Effekt ist, dass ein muslimisches Finanzsystem in der Türkei weder bekannt noch präsent ist, weshalb auch in Zukunft deutschstämmige Moslems mit türkischer Herkunft herkömmliche Kreditinstitute vorziehen werden. Worin besteht der Unterschied zwischen einer muslimischen und einer herkömmlichen Bank? Finanztransaktionen einer Bank sind islamkonform, wenn sie dem muslimischen Recht, der Scharia, unterliegen, die auf dem Qur?an basiert.

Gemäß dem Scharia-Gesetz sind weder Tabak, noch Glücksspiele und keine Werbung erlaubt. Eine islamische Bank darf nicht an Transaktionen mit diesen unzulässigen Erzeugnissen teilnehmen. Aufgrund des Zinsverbots (Riba-Verbot) verzichtet die Bank und der Konsument auf Zinszahlungen. Die Beachtung der Religionsgebote in der Bank wird von einem Sharia-Rat überwacht, dem nur Experten der Sharia angehören. Dieses Gremium hat die Aufgabe, die Befolgung der Sharia zu überwachen.

Anders als „ethische Banken“ wie z. B. Umweltschutzbanken hat die Islamische Bank keine positive Liste, sondern nur eine negative Liste. Wodurch erwirtschaftet die Islamische Bank ihr Auskommen? Im Londoner Raum gibt es bereits islamische Bankkonten, die aus Pakistan kommen. Aufgrund der islamischen Ausrichtung des Finanzsystems gibt es in Pakistan Kreditinstitute, die dem Scharia-Gesetz entsprechen.

Islamische Kreditinstitute gibt es in der Türkei nicht, da der EU-Beitrittskandidat, als modernes Land, über ein Bankensystem verfügt, das optimal an die ökonomischen Anforderungen angepaßt ist. Daher wird sich die tuerkische Sharia-Bank in Deutschland auf den kleinen Bereich der Immobilienfinanzierungen beschraenken. Die meisten Briten kommen zwar zunächst aus dem südindischen Kontinent, aber in Deutschland kommen die meisten Moslems aus der Türkei.

Hauptgeschäftsfeld einer tuerkischen Islambank in Deutschland wird die Finanzierung von Immobilien fuer kirchliche Moslems mit tuerkischen Urspruengen sein. Von der Bank wird das Gebäude gekauft, der Kundin oder dem Kundin wird das gezahlte Kapital gegen Aufpreis an die Bank zurückerstattet. Am Ende gibt die Bank das Gebäude an den Käufer ab. Aus der Erfahrung in Großbritannien ist mit Einschränkung ersichtlich, wie gut oder wie schlecht eine islamische Bank im westwirt.

Neben der Bankenaufsicht wird auch die vom Sharia-Board getroffene Wahl in Betracht gezogen, was der britischen Praxis nicht zuwiderlaufen darf, da für die in England tätigen Kreditinstitute das britische Recht und nicht das Sharia-Recht gilt. Bankgarantien sind untersagt, da nach der Scharia jeder Mensch sein eigenes Kapital garantiert. Die Widersprüchlichkeit wird dadurch gelöst, dass die Islamische Bank die Bürgschaft an die Finanzaufsichtsbehörde überträgt, der moslemische Bankkunde jedoch auf diese Bürgschaft gegenüber der Islamischen Bank verzichtet, um überhaupt eine Finanzierungsmöglichkeit zu haben.

Gemäß dem Scharia-Gesetz dürfen keine „leeren Transaktionen“ durchgeführt werden. Daher wird die Liegenschaft zunächst von der Bank gezahlt und erworben und erst nach Zahlung eines eventuell erhöhten Betrages an den Kunden weiterveräußert. Zur Vermeidung dieses kostspieligen Nachteils wurde in Großbritannien der „Finance Act 2003“ verabschiedet, der dem Erwerber eines Wohnhauses von einer Islambank die Grunderwerbssteuer erlassen hat.

Mit fast 1,6 Mrd. Anhängern ist der islamische Glaube nach dem christlichen Glauben die zweitgrösste Religionsgemeinschaft der Welt. „Der “ islamische “ Begriff steht für „Unterwerfung“[bei Allah]. Der Sharia selbst ist nicht börsenfähig. Variabel ist nur das Erdgesetz „Fiqh“, das auch islamische Steuerdienstleistungen umfasst. Interesse (arab. Riba) und Zinsen sind im Scharia-Recht ein und dasselbe.

Shariakonform und zulässig sind die leistungsabhängige Vergütung für die Übertragung von Geldbesitz und ein Abzug für die Vorfälligkeit des Kredits. Weil alle Kreditinstitute in Deutschland zurzeit keine Zinszahlungen an den Sparenden leisten, richten sich die deutschen Kreditinstitute und Kleinsponsoren nach dem Scharia-Gesetz, das den Kleinsparsamen in die Ecke drängt. Es ist für die Islamische Bank unerheblich, ob das Verbot von Zinszahlungen für die heutige Volkswirtschaft vorteilhaft oder nachteilig ist, da das Verbot von Zinszahlungen im ganzen Land des Islams gilt und daher keiner Begründung bedarf. Bei der Islamischen Bank handelt es sich um ein Verbot von Zöllen.

Die Islamische Bank darf von ihren Auftraggebern keine Verzugszinsen berechnen, sondern die durch den Zahlungsverzug entstehenden administrativen Kosten, die über den üblichen Verzugszinsen liegen. Selbst wenn im Iran Gefahren bekannt sind, ist nach der Sharia die spekulative Tätigkeit (Gharar) verbieten. Auch die klassische Versicherung (Gebäudeversicherung) ist nach islamischem Recht untersagt, da sie der Betrachtung unterliegt.

Der islamische Versicherungsschutz „Takaful“ basiert auf Spendern. Gemäß islamischem Recht kann jeder Kontrakt nur eine einzelne Transaktionsart regulieren. Nach dem Scharia-Gesetz dürfen Profite nur dann von einem Muslimen erwirtschaftet werden, wenn er zugleich das Risiko des Verlustes übernimmt. Ein absoluter Verlustausgleich, wie er bei den dt. Kreditinstituten üblich ist, ist nach islamischem Recht nicht zulaessig.

Islamische Immobilienfinanzierungen sind für die Sharia-Bank riskanter als herkömmliche Immobilienfinanzierungen. Vorrangig bei der muslimischen Grundstücksfinanzierung steht der gesellschaftliche Gesichtspunkt mit der Intention, das Wohlergehen Gottes zu gewinnen. Im Notfall können die Sharia-Verbote aufgehoben werden. Der Ausnahmezustand besteht, wenn ein in Deutschland lebender Moslem, der für sich und seine Angehörigen ein Eigenheim erwerben will, nicht über den nötigen Betrag an Geld und kann nicht zu einer schariakonformen Bank in Deutschland gehen.

Der Ausnahmezustand beim Erwerb einer Liegenschaft wird von den meisten Wissenschaftlern abgelehnt. Seit 2008 werden islamische Geldprodukte herkömmlicher deutscher Kreditinstitute vom Muslimischen Zentralkomitee geprüft. Einen (!) einzigen islamischen Glauben gibt es nicht, noch gibt es eine einheitliche Sharia, die von allen Moslems als solche erkannt wird. Schiedsgerichtsvereinbarungen nach Scharia-Recht sind in Deutschland daher nicht möglich.

Islamische Immobilienfinanzierungen sind nur möglich, wenn sowohl das deutsche als auch das islamische Recht eingehalten werden. Wird die Liegenschaft zunächst von der Bank erworben, so haftet die Bank für alle gewährleistungsrechtlichen Sachmängel bis zum Weiterverkauf der Liegenschaft an den Kundschaft der Bank. Daher wird die Islamische Bank im rechtlichen Zusammenhang mit der Abtretung der ihr gegenüber dem Erstverkäufer zustehenden Gewährleistungsansprüche an den Käufer umgangen.

Die Veräußerung von Ansprüchen ist nach Sharia-Recht (Leergeschäfte, Spekulationen) nicht zulässig, nach nationalem Recht möglich. Zusätzlich zu „Murabaha“, wo die Sharia-Bank die Liegenschaft erwirbt und später an den Bankkunden veräußert, ermöglicht „Ijara wa Iqtina“ den Mietkauf: Das Gebäude wird an den Käufer verpachtet, bis es endgültig veräußert ist.

Darüber hinaus hat der Pächter die Aufwendungen für die von der Bank abgeschlossene Gebäudeversicherungspolice zu tragen, die eine Sharia-konforme Versicherungspolice (Takful) sein muss, da sonst der gesamte Gewerbebetrieb nicht Sharia-konform ist. Im Falle eines Vertragsbruchs durch den Leasingnehmer ermöglicht die Sharia der Bank als Leasinggeber, den Leasingnehmer ohne Vorankündigung zu beenden, was nach deutschem Recht nur in seltenen Fällen möglich ist.

Das Bußgeld sollte nicht an die Bank gehen. Für eine Sharia-konforme Finanzierungen gibt es weitere Einsatzmöglichkeiten, die so lange gebogen werden, bis sie in das deutschsprachige Recht einpassen. Daraus ergeben sich weitere Schwierigkeiten, wie z.B. die Errichtung einer BGB, einer Personengesellschaft mit Bank und Kunden als Gesellschafter. Aufgrund mangelnder Sicherheit, die islamische Bankiers nicht einfordern dürfen, werden die Ausgaben für die Sharia-Banken ansteigen.

Immerhin wird in Großbritannien die Doppelgrunderwerbsteuer durch eine Ausnahme bei der islamischen Grundstücksfinanzierung umgangen. In Bezug auf die Finanzierungsform kann die Islamische Bank nicht mit einer herkömmlichen Bank mithalten. Zielpublikum sind die gläubigen Muslime, für die der Religionsfaktor über dem für einen durchschnittlichen Deutschen kaum zu verstehenden Geldwert liegt.

Die Tatsache, dass Moslems zur Finanzierung ihres Hauses zu einer Islambank gehen müssen, ist nicht sehr vielversprechend, da es keine allgemein anerkannten Fettwaffe gibt. Auch bei schariakonformen Immobilienfinanzierungen findet in Deutschland das deutsche Recht Anwendung. Ein Vertragsabschluss über eine Liegenschaft nach islamischem Recht ist nicht möglich. Die Schlussfolgerung ist, dass der Moslem, der eine Liegenschaft nach dem Scharia-Gesetz bezahlen will, nicht in der Lage sein wird, zusätzliche Kosten zu vermeiden…..